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Beim FC Luzern läuft in dieser Saison weiterhin wenig nach Wunsch. Bei der 0:1-Niederlage gegen den FC Sion am Samstagabend resultierten wieder keine Punkte. Trainer Fabio Celestini fordert mehr von seinen Spielern.

Der 46-Jährige sprach nach der Pleite gegen die Walliser von einer «schlechten Niederlage». Einerseits fehle die Effizienz im Abschluss, andererseits kommen auch noch Fehler im Defensivverhalten dazu. «Wir schöpfen unser Potenzial nicht aus und schaffen keine Kontinuität», wird Celestini von «Zentral Plus» zitiert. Natürlich führe der bisherige Saisonverlauf auch dazu, dass Selbstvertrauen fehle. Dennoch setzt der FCL-Coach seine Spieler unter Druck: «Von einigen Spielern erwarte ich mehr Qualität und Leistung.» Die Profis müssten die PS endlich auf den Platz bringen.

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Trainer Julian Nagelsmann hat beim FC Bayern derzeit die Qual der Wahl: Weil es kaum Verletzte im Kader gibt, müssen auch einige Stars auf der Ersatzbank Platz nehmen oder dürfen nicht über 90 Minuten ran. Thomas Müller scheint nicht vollends happy zu sein.

Nach dem 2:1-Sieg gegen den SC Freiburg spricht der Bayern-Stürmer auch über die derzeitigen Einsatzzeiten. Er hält nüchtern fest: «Ich habe am Mittwoch nicht von Anfang an gespielt, und bin heute in der 70. Minute raus». Der Trainer schaffe es im Bayern-Kader, «der aktuell gesundheitlich sehr stabil dasteht, die Belastung zu verteilen», so Müller weiter. Die Ansage erfolgt eher in einem grummeligen Ton, was durchblicken lässt, dass der 32-Jährige gerne häufiger und auch über 90 Minuten spielen würde.

Nagelsmann hält an seiner gewählten Rotation fest und erklärt auf der Pressekonferenz nach dem Spiel die Müller-Auswechslung wie folgt: «Es gibt keinen Leistungsgrund. Wir haben viele Spieler im Kader, die alle spielen möchten.»

Seine Entscheidungen seien «nie gegen einen, sondern immer eine für den, den man reinbringt», so der Bayern-Coach weiter.

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An diesem Samstag waren wieder unzählige Schweizer Schlachtenbummler unterwegs. Hier folgt wie gewohnt die Zusammenfassung der Leistungen.

Jan Elvedi (Jahn Regensburg): Für die Familie Elvedi ist dieses Wochenende nicht von Erfolg gezeichnet. Im Heimspiel gegen Rostock verlor Jan Elvedi mit Regensburg 2:3. Der Schweizer war einige Male nicht gut unterwegs, unter anderem beim 1:2 der Rostocker, als er unnötig einen Spieler der Gäste anköpfte. Ridge Munsy wartete derweil vergeblich auf seine Einwechslung und versauerte auf der Hansa-Bank.

Jasper van der Werff (SC Paderborn): Es war erst das dritte Mal in dieser Saison, dass Jasper van der Werff vorzeitig aus dem Spiel genommen wurde. Das 2:1 gegen Ingolstadt gestaltete der Innenverteidiger bis eine Viertelstunde vor Schluss aktiv mit. Van der Werff hatte einen Aussetzer, als er kurz nach der Pause einen Ingolstädter traf, diese den fälligen Penalty allerdings nicht nutzen konnten.

MSV Duisburg – Viktoria Berlin 1:0 (0:0)

Grosse Überraschung in Duisburg! Mithilfe von zwei Spielern mit Schweizer Hintergrund, namentlich Rolf Feltscher und Orhan Ademi, holten die Zebras gegen Viktoria Berlin einen Dreier. Feltscher hatte eine Viertelstunde vor Ende der Partie hervorragend abgeschlossen, die Fahne ging dann allerdings zum Offside hoch. Ein Duisburger Aktivposten in der Offensive war Ademi, der an vielen Aktionen beteiligt war, aber auch mal unglücklich agierte.

Ricardo Rodriguez (FC Turin): Nachdem er gegen Sampdoria nur auf der Bank sass und kurz vor Schluss eingewechselt wurde, stand Ricardo Rodriguez an diesem Samstag wieder in der Startelf. Gebracht hat das nichts, gegen Spezia Calcio gab es eine 0:1-Niederlage.

VfL Wolfsburg – FC Augsburg 1:0 (1:0)

Renato Steffen war der einzige von drei Legionären, der auf Wolfsburger Seite in der Startelf stand. Etwas ungewohnt war seine Positionierung im defensiven Mittelfeld. Nach einer Stunde war der Arbeitstag für Steffen, er versuchte lediglich durch eine Schwalbe einen Penalty zu schinden, beendet. Für Kevin Mbabu ist ein Platz auf der Bank inzwischen traurige Gewohnheit. Diesmal wurde er immerhin eingewechselt, aber erst in den Schlussminuten. Admir Mehmedi stand erstmals seit Mitte September überhaupt wieder im Wolfsburger Kader. Für eine Einwechslung reichte es nicht. Beim FCA waren sowohl Ruben Vargas wie auch Andi Zeqiri unter den ersten Elf vertreten. Vargas half nach wenigen Minuten gut hinten aus, ansonsten ohne Aktionen. Zeqiri bot sich in der 53. Minute die riesige Chance zum Ausgleich. Der Angreifer schoss allerdings aus 15 Meter zu zentral ab.

Cedric Brunner (Arminia Bielefeld): Hatte beim 1:0-Sieg in Stuttgart auf seiner rechten Seite alles im Griff. Wusste vor allen Dingen durch seine hohe Passgenauigkeit (96 Prozent) zu überzeugen. In der 54. Minute kassierte Cedric Brunner für einen Tackle seine zweite Gelbe Karte dieser Saison. Edimilson Fernandes wurde wenige Minute vor Abpfiff eingewechselt.

Benjamin Siegrist (Dundee United): Wenn Benjamin Siegrist heute Morgen jemand gesagt hätte, dass er fünfmal hinter sich greifen muss, wäre er wohl lieber im Bett geblieben. So kam es aber. Dundee hatte sich im Spitzenspiel bei Heart of Midlothian natürlich mehr ausgerechnet, ging dann aber mit 2:5 unter. Für Siegrist und Co. war es die zweite Niederlage in Folge.

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Lange gedauert hat es nicht, bis Gerüchte aufkamen, nach denen Antonio Conte Spieler seines Ex-Klubs Inter Mailand zu Tottenham Hotspur lotsen möchte. Simone Inzaghi kümmern die Spekulationen nicht.

Mehr als eine Handvoll Protagonisten sind in der letzten Zeit mit einem Wechsel von Inter Mailand zu Tottenham Hotspur in Verbindung gebracht worden. Grund für das Rumoren ist Antonio Conte, der in dieser Woche seinen Trainerposten im Norden Londons antrat.

Während der Pressekonferenz vor dem Derby gegen den AC Mailand wurde Simone Inzaghi mit den sich im Umlauf befindlichen Gerüchten konfrontiert. «Mit so etwas beschäftige ich mich nicht, darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht. Ich konzentriere mich auf unsere Spiele und meine Arbeit», sagte der Inter-Trainer auf entsprechende Nachfrage.

Milan Skriniar, Lautaro Martinez, Marcelo Brozovic, Stefan de Vrij und Nicolo Barella sind es namentlich, die sich auf dem Spurs-Schirm befinden sollen. Noch ist offen, ob aus den Mutmassungen überhaupt etwas Konkretes entsteht. Lautaro und Barella haben ihre Verträge erst langfristig verlängert.

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Auf die Gretchenfrage «Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi?» kann Wilfried Gnonto eine klare Antwort geben. Der Youngster des FC Zürich nennt einen der Superstars sein Vorbild.

Für Wilfried Gnonto ist Lionel Messi eine lebende Legende. «Mein Vorbild ist Lionel Messi. Ich bin von klein auf mit seinen Videos, Toren und Einzelaktionen aufgewachsen. Für mich ist er der Beste aller Zeiten», schwärmt der junge Stürmer des FC Zürich gegenüber den vereinseigenen Medien.

Gnonto entschied sich vor einem Jahr für den Wechsel in den Norden der Schweiz. Zuvor liess sich der 18-Jährige bei Inter Mailand ausbilden. Trotz seines jungen Alters kommt Gnonto in der Zürcher Profimannschaft regelmässig zum Einsatz.

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Für Didier Deschamps ist die Trainerkarriere nach seinem Engagement beim französischen Fussballverband keineswegs zu Ende. Im Gegenteil: Der Übungsleiter liebäugelt mit einer Rückkehr ins Klubgeschäft.

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps schliesst nicht aus, dass er sein nächstes Engagement wieder auf Vereinsebene antreten wird. «Ich werde ein Leben nach dem Leben als Frankreichs Trainer haben. Ehrlich gesagt weiss ich nicht welches, aber ich weiss, dass es auch gut sein wird», so der 53-Jährige bei «Prime Video». «Es gibt immer die Möglichkeit zurückzukehren und wieder einen Verein zu leiten. Es ist eher ein Bedürfnis, das ich im Hinblick auf meinen Geist und meinen Körper habe, dieses Adrenalin. Heute, abseits des Spielfelds, sehe ich nicht, dass ich dieses Adrenalin habe.»

Deschamps erhielt trotz der enttäuschenden Auftritte bei der zurückliegenden Europameisterschaft, an der Frankreich schon im Achtelfinal gegen die Schweiz ausgeschieden war, Rückendeckung – und zahlte es kürzlich mit dem Gewinn der Nations League zurück. Eine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl in Frankreich schliesst Deschamps derweil aus. Er brauche momentan noch die Nähe zum Spielfeld, begründet er.

Seit mittlerweile über neun Jahren coacht Deschamps die französische Auswahl. Sein Vertrag ist noch bis Ende des kommenden Jahres terminiert. Zuvor war er als Klubtrainer beim AS Monaco, Juventus Turin und Olympique Marseille beschäftigt.

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Für den ehemaligen BVB-Stürmer Alexander Isak ist schon jetzt klar, dass er eines Tages in der Premier League spielen möchte. Das wird dort mit Sicherheit auf grosses Interesse stossen.

Nachdem Alexander Isak den BVB im Sommer 2019 für 15 Millionen Euro verliess, war der junge Angreifer fast nicht mehr aufzuhalten. In 101 Pflichtspiele für Real Sociedad erzielte er 38 Tore, vor allem in der letzten Saison waren es starke 17 Treffer.

Seine Dienste könnte Isak schon bald in der Premier League verrichten, zumindest wenn es nach seinen eigenen Vorstellungen geht. «Ich bin im Moment in einer guten Position. Ich bin sehr glücklich, aber eines Tages wäre es schön, auch in England zu spielen», so der 22-Jährige beim «Independent». «Dort gibt es sechs oder sieben der grössten Klubs der Welt. Das ist ein sehr hohes Niveau, und natürlich wäre das eines Tages eine Alternative. Jeder Spieler möchte die beste Version seiner selbst sein und das höchstmögliche Niveau erreichen.»

Das höchste Regal der Premier League hat zwar noch nicht angebissen. Medienberichten zufolge soll aber der FC Arsenal Interesse daran signalisieren, mit Isak zusammenarbeiten zu wollen. Dessen Vertrag in San Sebastian ist aber noch bis 2026 datiert und wurde erst vor wenigen Monaten verlängert. Entsprechend kostenintensiv wäre eine Verpflichtung des Schweden.

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Juventus Turin ist einer der Klubs, der mit der Verpflichtung von Dusan Vlahovic verbunden wird. Jetzt zeigt sich auch warum: Massimiliano Allegri ist Fan des Angreifers.

Für welchen Klub Dusan Vlahovic ab der kommenden Saison auf Torejagd gehen wird, ist völlig offen. Sicher ist bisher nur, dass er den AC Florenz spätestens im Sommer 2022 verlassen wird, weil er seinen 2023 auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte.

In der Gerüchtebörse wird daher eifrig spekuliert, wer den Zuschlag auf den gefragten Stürmer bekommen könnte. Juventus Turin gilt als eine der unzähligen Wechseloptionen, die sich Vlahovic bieten. «Vlahovic ist ein starker Spieler, das kann man allein an seinen Toren sehen», sagte Juve-Coach Massimiliano Allegri während der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Florenz (Samstag, 18 Uhr). Besorgt ist er deshalb allerdings nicht. «Er ist momentan ein Spieler der Fiorentina und wir haben gute Verteidiger, also gehe ich das Spiel gelassen an.»

Der FC Arsenal soll im Vlahovic-Poker inzwischen die Pole Position eingenommen haben. Die Fiorentina soll 80 Millionen Euro Ablöse für ihren Topstürmer aufrufen, der seine starke Form bestätigt und bei acht Toren in elf Serie-A-Spielen steht.

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Zwei Vorlagen hatte Silvan Widmer bis zum Freitagabend auf seinem Konto. Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach traf der Schweizer Nationalspieler äusserst sehenswert für Mainz 05, das sich den Punkt beim 1:1 in der Schlussrechnung redlich verdient hatte.

Eine Viertelstunde vor Schluss leitete Silvan Widmer die entscheidende Aktion aus Mainzer Sicht auch noch selbst ein. Der ehemalige Starspieler des FC Basel nahm Teamkollege Anton Stach auf der rechten Seite mit, dessen Hereingabe genau in Widmers Füsse geklärt würde, der den Ball schliesslich herrlich ins linke obere Eck schlenzte.

«Ich bin natürlich happy über mein Tor», sagte Widmer nach der Partie. Nach zwei Vorlagen seit seinem Wechsel an den Bruchweg war es der erste Treffer des Aussenverteidigers in der Bundesliga. «Wir haben uns das 1:1 wirklich verdient. Wir waren vielleicht sogar ein bisschen näher am Sieg als Gladbach, was zeigt, dass wir heute eine gute Leistung abgeliefert haben. Vor allem in der zweiten Hälfte waren wir besser als der Gegner. Wir wollten mehr fürs Spiel machen, standen höher und haben uns den Punkt vor allem durch diese Halbzeit verdient.»

Die Mainzer investierten im Sommer 2,5 Millionen Euro, um Widmer nach drei Jahren in Basel nach Deutschland zu holen. Der Transfer zahlt sich bisher voll aus, der 28-Jährige weiss zu gefallen. Mainz ist zudem mit 17 Punkten aus den ersten elf Spielen hervorragend in die Saison gestartet.

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Aufgrund des guten Reha-Verlaufs machten sie sich beim FC Arsenal vor Kurzem noch Hoffnungen, dass Granit Xhaka in diesem Jahr noch mal spielen kann. Die Zuversicht hat sich inzwischen verflüchtigt.

Mitte Oktober hatte Mikel Arteta die Hoffnungen genährt, dass Granit Xhaka früher als erwartet wieder auf die Beine kommt. Er mache wirklich gute Fortschritte, sagte der Trainer des FC Arsenal über seinen Stammspieler. Jetzt ist klar, dass Xhaka in diesem Jahr nicht mehr in den Spielbetrieb eingreifen wird.

Im Vorfeld des Heimspiels in der Premier League gegen den FC Watford (Sonntag, 15 Uhr) gaben die Gunners Updates zu ihren verletzten Spielern. Im Zuge dessen heisst es bei Xhaka, dass er nach seiner Innenbandverletzung zwar gute Fortschritte mache, der 29-Jährige aber erst wieder zu Beginn des kommenden Jahres ins Mannschaftstraining zurückkehren werde.

Xhaka hatte sich die Knieblessur im Londonderby gegen Tottenham Hotspur am 26. September zugezogen. Nach den Verletzungen von Nico Elvedi und Breel Embolo, bei denen noch unklar ist, wie lange sie ausfallen werden, erneut keine gute Nachricht für die Schweizer Nati.

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