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Corona-Alarm in der deutschen Nationalmannschaft: Bayern-Profi Niklas Süle wurde offenbar positiv getestet.

Der DFB bestätigt den positiven Coronabefund, ohne den Namen des Betroffenen zu nennen. Dieser sei vollständig geimpft und derzeit symptomfrei. Er wurde umgehend isoliert. Laut «Bild» handelt es sich um Niklas Süle.

Neben ihm müssen vier weitere Spieler der Nationalmannschaft in Quarantäne. Sie wurden als «Kontaktpersonen der Kategorie 1» eingestuft. Alle weiteren Spieler der Nationalmannschaft, die wie das Trainerteam und das gesamte Team hinter dem Team sämtlich negativ getestet wurden, bereiten sich wie geplant auf die beiden WM-Qualifikationsspiele vor.

Deutschland empfängt am Donnerstagabend in Wolfsburg Liechtenstein und reist am Sonntag nach Armenien.

Update: Auch Eric Maxim Choupo-Moting, der mit der kamerunischen Nationalmannschaft unterwegs ist, muss für mindestens sieben Tag in Quarantäne.

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YB-Profi Christian Fassnacht hat am Wochenende beim 1:1 nach einem Zweikampf gegen GC-Profi Toti Gomes einen Bruch des Schläfenbeins und eine Gehirnerschütterung erlitten. Zudem wurde sein Gehör eingeschränkt. Die Berner machen dem GC-Profi wegen der Zweikampfführung Vorwürfe.

Im «Blick» findet Sportchef Christoph Spycher klare Worte: «Es gilt, die Gesundheit der Spieler zu schützen. Christian Fassnacht wurde mit einer Attacke gegen den Kopf verletzt, die wir als rücksichtslos einstufen, weil der Gegenspieler deutlich zu spät kam und dennoch voller Wucht die Aktion zu Ende führte.»

Dani Wermelinger, seines Zeichens Chef der Spitzenschiedsrichter beim SFV, wertet die Aktion von Toti hingegen eher als unglücklich: «Man kann ihm nicht unterstellen, dass er Fassnacht verletzen wollte. Er ist auf den Ball fokussiert und kommt einen Tick zu spät, weshalb es zum Zusammenprall Kopf gegen Kopf kommt. Die Ursache ist ein sogenanntes ‚Late Tackle‘. Eine gelbe Karte wäre da angebracht. Auch weil das Tempo hoch war. Aber nicht mehr.»

Wie lange Fassnacht pausieren muss, ist noch ungewiss.

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Xavi ist am Montag offiziell als neuer Trainer des FC Barcelona vorgestellt worden. Der 41-Jährige hat unmittelbar nach seiner Ankunft bereits erste Personalentscheidungen getroffen.

Fitnesstrainer Albert Roca und Physiotherapeut Juanjo Brau müssen den Klub mit sofortiger Wirkung verlassen. Das Duo wird mitunter für die vielen Verletzungen in dieser Saison verantwortlich gemacht. Xavi wird ein neues Fitnessteam installieren, möglicherweise holt er einige ihm vertraute Personen aus seiner Zeit bei Al-Sadd oder andere Weggefährten.

Auch beim Kader wird es bereits im Januar zu Veränderungen kommen. So soll etwa Luuk de Jong im Verein keine Zukunft mehr haben.

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Nächster herber Dämpfer für die Schweizer Nati: Auch Flügelspieler Steven Zuber fällt für die WM-Qualispiele gegen Italien und Bulgarien aus.

Dies teilen die Nati-Verantwortlichen am Montagabend mit. Zuber hat eine Adduktoren-Verletzung erlitten, wie Abklärungen ergeben haben. Aktuell nominiert Murat Yakin keinen Ersatz nach. Am Wochenende tat er dies bereits, da mit Breel Embolo, Nico Elvedi, Gregor Kobel und Christian Fassnacht ein Quartett kurzfristig ausfällt. Für sie sind Philipp Köhn, Bryan Okoh und Kastriot Imeri nachgerückt.

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Nach 16-monatiger Wettkampfpause feierte der frühere FCZ-Stürmer Raffael am Wochenende in der Slowakei sein Comeback. Der 36-Jährige freut sich, wieder auf dem Platz zu stehen.

Auch wenn Raffael die 1:2-Niederlage seines neuen Klubs FK Pohronie gegen Zilina nicht verhindern konnte, ist er nach seinem Jokereinsatz über 17 Minuten zufrieden. «Es hat trotzdem Spass gemacht, die Liga ist gut. Die Mannschaften versuchen, Fussball zu spielen – das gefällt mir», sagt der Brasilianer der «Bild». Gleichzeitig kündigt er an, dass er schon bald wieder 90 Minuten spielen könne.

Die Verstärkung ist nötig: Pohronie belegt derzeit den 14. und letzten Tabellenplatz. Das Engagement von Raffael kam durch den Kontakt mit Lucien Favre zustande, mit dem er weiterhin regelmässig telefoniert. Der Sohn des Schweizer Trainers ist Sportdirektor und Miteigentümer des slowakischen Erstligisten.

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Der frühere Premier League-Profi Lamina Koné setzt seine Karriere in der Schweiz fort.

Tabellenschlusslicht Lausanne-Sport gibt die Verpflichtung des 32-jährigen Ivorers bekannt. Koné war seit Sommer vereinslos und soll die Defensive der Romands stabilisieren. Er lief unter anderem schon für Racing Strassburg und Lorient auf. In der Premier League war er einst für Sunderland aktiv.

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Bundestrainer Hansi Flick wird im Rahmen des Nationalmannschaftszusammenzugs in dieser und nächster Woche das Gespräch mit Joshua Kimmich suchen. Der Bayern-Profi hatte zuletzt bestätigt, dass er sich bislang nicht impfen liess und damit eine Debatte ausgelöst.

Die Kritik am 26-Jährigen war mitunter sehr laut. Dies bedauert Flick. In einem Interview mit der «FAZ» hatte er sich in der gesamten Diskussion «viel mehr Sachlichkeit gewünscht» und betont, dass Kimmich keineswegs an den Pranger gehöre.

Gesprächsbedarf mit Kimmich hat Flick dennoch. Er werde das Thema «noch mal aufgreifen». Das werde «nicht nur vor der versammelten Mannschaft, sondern auch im Einzelgespräch, ganz persönlich» geschehen: «Wenn jemand Sorgen hat, werden wir versuchen, ihm diese zu nehmen.»

Der Bayern-Profi sprach über Langzeitfolgen der Impfung, über die zu wenig bekannt sei. Flick spricht sich ganz klar dafür aus, dass sich alle Profis impfen lassen. Es sei «optimal und wünschenswert, wenn jeder Spieler bei uns geimpft wäre». Diese Ansicht wird er auch in der Unterredung mit Kimmich vertreten.

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Xherdan Shaqiri rückt in dieser Woche mit einem eher negativen Eindruck vom Klub zur Schweizer Nati ein. Der Kraftwürfel sass bei der 1:4-Pleite in der Ligue 1 gegen Stade Rennes während 90 Minuten auf der Bank. Noch schlimmer ist das Gefühl für seinen früheren Bayern-Teamkollegen Jérôme Boateng.

Der 33-jährige Innenverteidiger spielte 90 Minuten durch und erlebte einen rabenschwarzen Abend. «L’Équipe» schreibt von einem «Spiel des Massakers». Über den Auftritt von Boateng sagt die Zeitung, dass er «komplett neben sich» gestanden sei. Er sei wie seine Mitspieler von der «Dynamik und Aggressivität» der Gegenspieler überfordert gewesen. Wie Verteidiger-Kollege Jason Denayer erhielt er die miserable Note 2 (von 10). In der Liga ist die Defensive von OL äusserst anfällig.

Und auch nach vorne funktionierte dieses Mal nicht viel. Dass Trainer Peter Bosz angesichts des Spielverlaufs komplett auf den kreativen Xherdan Shaqiri verzichtete, wirft einige Fragen auf.

Beantwortet werden diese allerdings erst nach der Länderspielpause. In der Nati ist Shaqiri unter Murat Yakin hinter den Spitzen gesetzt.

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Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini kann im kapitalen WM-Qualispiel gegen die Schweiz am Freitag wohl doch auf die beiden Abwehrroutiniers Giorgio Chiellini und Leonardo Bonucci zurückgreifen.

Wie der Coach der Squadra Azzurra am Montag auf einer Pressekonferenz verkündet, fühlen sich beide gut. Bei der geplanten Trainingseinheit am Montag sind sie jedenfalls dabei. Dafür muss Mancini andere Ausfälle verkraften: Stürmer Nicolo Zaniolo und Mittelfeldspieler Lorenzo Pellegrini verpassen die Spiele gegen die Schweizer Nati und Nordirland. Zaniolo hat Wadenprobleme und Pellegrini plagt sich mit Schmerzen am Knie herum. Ersetzt wird das Duo durch zwei Mittelfeldspieler. Welche dies sind, ist noch unklar.

Bei einer weiteren Personalie gibt es positive Nachrichten: Inter-Profi Nicolo Barella, der im Derby gegen Milan am Sonntag ausgewechselt werden musste, sollte gegen die Schweiz fit sein. Laut Mancini ist er nicht gravierend verletzt.

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Der FC Barcelona stellt Xavi am Montag im Camp Nou vor rund 25’000 begeisterten Fans offiziell als neuen Trainer vor. Der 41-Jährige hat auch seine ersten Worte an die Barça-Fans gerichtet.

Die Klublegende kehrt zu einem äusserst schwierigen Zeitpunkt zu seinem langjährigen Verein zurück. Finanzielle und auch sportliche Probleme machen dem Klub zu schaffen. Dessen ist sich Xavi bewusst, wie er im Interview mit «Barça TV» sagt: «Ich komme zu einer heiklen Zeit, aber ich fühle mich vorbereitet. Ich weiss, dass wir Enthusiasmus erzeugen müssen. Es ist notwendig Ordnung zu schaffen und die maximale Leistung zu bringen.»

Der neue Coach freut sich auf die Herausforderung: «Ich bin so aufgeregt! Ich habe viele Nachrichten von meiner Familie, meinen Freunden, meinen ehemaligen Kollegen erhalten. Barcelona zu trainieren war mein Traum, und jetzt ist dieser Traum wahr geworden.»

Trotz aller Probleme ist Xavi von seiner neuen Mannschaft und vom Potenzial von dieser überzeugt: «Es gibt eine Mannschaft und es gibt Talente. Ich werde versuchen, meine Erfahrung an die Spieler weiterzugeben, um Titel zu gewinnen.» Die Arbeit beginnt nun: «Ich werde viel von den Spielern verlangen, aber ich werde ihnen helfen. Für mich ist es ein Vorteil, die Kapitäne, Busquets, Piqué, Alba, Roberto und Spieler wie Ter Stegen zu kennen.»

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