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Der FC Bayern München ist schon seit vielen Jahren in der Bundesliga das Mass der Dinge. Zuletzt konnten die Münchener unglaubliche neunmal hintereinander die Deutsche Meisterschaft gewinnen. Aus diesem Grund war bereits vor der Saison 2021/2022 klar, dass der deutsche Rekordmeister sich in dieser Spielzeit mit aller Macht die 10. Meisterschaft in Serie holen will. Erreichen soll dieses Ziel mit Bayern München der junge Trainer Julian Nagelsmann. Diesen hatten die Bayern nach dem Abgang von Hansi Flick als Nationaltrainer zum DFB vom Ligakonkurrenten losgeeist.

Die Bayern sind auch in dieser Saison wieder von Anfang an hervorragend unterwegs und sammeln schon wieder eifrig Punkte für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Nach inzwischen zehn absolvierten Bundesligaspielen hat Bayern München schon 25 Punkte auf de Konto und grüsst die Konkurrenz einmal mehr von der Tabellenspitze. Wobei der Vorsprung des amtierenden Meisters auf den ersten Verfolger Borussia Dortmund momentan nur einen Punkt beträgt. Für Spannung ist also gesorgt und diese kann man als Fussballfan noch mit Live Wetten Fussball steigern. Schliesslich hat man auf diese Weise mit dem richtigen Riecher auch noch die Chance auf eine schöne Gewinnsumme.

Trotzdem kann sich die Bilanz der Bayern mit starken acht Siegen und einer Punkteteilung absolut sehen lassen. Lediglich einmal musste sich Bayern München, dabei noch mit Julian Nagelsmann auf der Trainerbank, in der Bundesliga geschlagen geben. Das war Anfang Oktober der Fall, als die Münchener in der heimischen Allianz Arena knapp mit 1:2 Eintracht Frankfurt verloren.

Kürzlich musste Bayern München in der Bundesliga zweimal hintereinander ohne den an Corona erkrankten Julian Nagelsmann auskommen. Aber auch in dieser ungewohnten Situation unterstrichen die Bayern einmal mehr ihre Klasse und feierten in Abwesenheit des Cheftrainers zwei weitere Bundesligasiege.

Bayern zuletzt mit zwei deutlichen Erfolgen in der Bundesliga

Beim Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim stand Trainer Nagelsmann erstmals nicht zur Verfügung. Seine Mannschaft hatte aber auch unter der Leitung von Co-Trainer Dino Toppmöller und dem weiteren Trainerteam keine Probleme und feierte einen auch in dieser Höhe ungefährdeten 4:0- Heimsieg.

Einen absolut enttäuschenden Auftritt legte die Mannschaft dagegen ohne Nagelsmann anschliessend im DFB Pokal hin. Denn bei Borussia Mönchengladbach erwischte Bayern München einen absolut katastrophalen Start und lag bereits zur Halbzeit mit 0:3 zurück. Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Bayern nicht wirklich besser ins Spiel und so gab es am Ende für die Bayern eine denkwürdige 0:5-Packung im deutschen Pokal.

Diesen Schock scheint der FC Bayern München aber schnell verdaut zu haben. Schliesslich präsentierte sich der amtierende Meister am vergangenen Wochenende in der Bundesliga wieder in einem viel besseren Zustand. Den Ärger ausbaden musste in diesem Fall Union Berlin, das trotz einer über weite Strecken ordentlichen Leistung unterm Strich trotzdem in diesem Vergleich keine Chance hatte. Am Ende konnten die Münchener dann an der Alten Försterei durch zwei Treffer von Lewandowski und Tore von Sane, Coman und Müller einen 5:2-Auswärtserfolg feiern.

Trotzdem hofft sicher auch die gesamte Mannschaft des FC Bayern München, dass Trainer Nagelsmann spätestens beim nächsten Bundesligaspiel am nächsten Wochenende daheim gegen den Tabellendritten SC Freiburg wieder das Coaching übernehmen kann.

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Nachdem Julian Nagelsmann wegen seiner Corona-Infektion die letzten vier Spiele des FC Bayern aus der Ferne betrachten musste, kehrt er für das Champions League-Spiel gegen Benfica am Dienstagabend wieder auf die Trainerbank zurück.

Dies teilt sein Verein einige Stunden vor Anpfiff mit. Nagelsmann wurde negativ getestet und ist wieder «teilnahmeberechtigt». Zuvor musste er im Hinspiel gegen Benfica, bei den Ligaspielen gegen Hoffenheim und zuletzt Union Berlin und auch im DFB-Pokal gegen Gladbach aus der Ferne coachen.

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Die Disziplinarkommission der Swiss Football League spricht im «Fall Fayulu» keine Sanktionen gegen den FC St. Gallen aus.

Der Sion-Keeper wurde beim Gastspiel der Walliser am 21. August mutmasslich rassistisch beleidigt. Die SFL hatte ein Verfahren eingeleitet. Wie sie nun mitteilt, konnte der Rassismus-Vorwurf aufgrund der Aussagen einer einzelnen Person «nicht zweifelsfrei belegt» werden – auch wenn es keinen Anlass gebe, an den Schilderungen von Fayulu zu zweifeln.

Das Verfahren wird eingestellt.

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Der FC Barcelona muss mehrere Monate auf seinen argentinischen Stürmer Sergio Agüero verzichten.

Der 33-Jährige bestritt in dieser Saison bislang fünf Spiele für die Katalanen. Dabei bleibt es vorderhand. Wegen Herzproblemen muss sich Agüero einem «diagnostischen und therapeutischen Verfahren» unterziehen, teilt sein Verein am Montagabend mit. In den nächsten drei Monaten wird die «Wirksamkeit der Behandlung» bewertet.

Der Angreifer beklagte am Wochenende beim Ligaspiel gegen Alaves Atemprobleme und musste ausgewechselt werden. Später wurde er in einem Krankenhaus mit Beschwerden in der Brust am Herzen untersucht. Nun steht fest, dass er vorerst keine regulären Spiele und Trainings mehr bestreiten kann.

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Ousmande Dembélé könnte beim FC Barcelona am Dienstag sein Debüt in dieser Saison geben.

Nachdem er sich an der Europameisterschaft eine Sehnenverletzung am rechten Knie zuzog, fehlte der 24-jährige Angreifer monatelang. Jetzt hat sich Dembélé zurückgekämpft. Und wie Barça am Montag mitteilt, steht er für die Champions League-Partie gegen Dynamo Kiew am Dienstagabend im Kader. Ein Einsatz des Franzosen ist denkbar.

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Jadon Sancho ist nach dem lange antizipierten Wechsel zu Manchester United im Sommer in eine veritable Krise geschlittert. Immerhin erhält der englische Youngster Unterstützung von seinem Teamkollegen Cristiano Ronaldo.

Wie «Sport 1» aus dem Umfeld von Sancho erfahren hat, kümmert sich der portugiesische Superstar um seinen 15 Jahre jüngeren Sturmkollegen und steht diesem in der aktuell schwierigen Phase mit Rat und Tat zur Seite. Sancho muss bei ManUtd derzeit hinten anstehen und erhält von Trainer Ole Gunnar Solskjaer nur noch unregelmässig Einsatzzeiten. Er soll sich über die Hilfe von CR7 aber sehr freuen und ist auch glücklich darüber, mit diesem stürmen zu können.

Sancho muss aber tatsächlich hartes Brot essen und wird auch heftig kritisiert. Mitunter wird der englische Nationalspieler bereits als 007 verspottet. Dies ist nicht etwa ein schmeichelhafter Spitzname: Vielmehr ist es eine Anlehnung an die bisher null Tore und null Assists aus sieben Premier League-Einsätzen, die bei Sancho seit dessen Ankunft bei den Red Devils zu Buche stehen.

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David Alaba hat sich nach seinem Wechsel vom FC Bayern zu Real Madrid in Spanien sehr schnell zurechtgefunden. Der Österreicher stellt nach vier Monaten beim neuen Klub einen Vergleich an.

Nach insgesamt 13 Jahren beim deutschen Rekordmeister hat Alaba einen anderen Weltklub kennengelernt – und ist beeindruckt. Aus seiner Sicht ist bei den Madrilenen im Vergleich zum FC Bayern «alles einen Tick grösser», wie er im Interview mit dem «kicker» festhält. Die «spezielle Aura und Atmosphäre» des Vereins habe er vom ersten Tag an gespürt: «Man merkt die Geschichte dieses Klubs, wenn man über das Trainingsgelände oder durch die Stadt läuft. Dieser Verein ist etwas sehr Besonderes. Wer mit Fussball aufwächst, schon als Kind, muss sich nicht allzu gross mit Reals Historie auseinandersetzen. Wer diese Sportart liebt, bekommt diese Historie ein Leben lang mit. Man kennt die Legenden dieses Vereins.»

Mittlerweile hat Alaba auch Unterschiede zwischen La Liga- und Bundesliga-Fussball wahrgenommen. Dazu meint der 29-jährige Abwehrspieler: «Als Innenverteidiger habe ich weniger Kopfballduelle nach Abstößen als in der Bundesliga. Dort wird steiler und direkter nach vorne gespielt, in Spanien dagegen sehr viel Wert gelegt auf Ballbesitz, auch bei den in der Tabelle weiter unten stehenden Teams.»

Nach vier Monaten beim neuen Verein kommt der Innenverteidiger auf 13 Einsätze. Dabei sind ihm auch ein Treffer und zwei Assists geglückt.

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Gregor Kobel hat persönlich einen erfolgreichen Start bei Borussia Dortmund hingelegt und sich als zuverlässige Nummer 1 etabliert. Der Schweizer Keeper sieht mannschaftstechnisch aber noch Verbesserungspotential.

Nicht alles läuft beim BVB in dieser Saison nach Plan. Im Interview mit «Blick» geht Kobel auf die Defizite ein. Insgesamt hat der Schweizer Goalie aus seiner Sicht schon zu viele Gegentore kassiert: «Natürlich, und wir versuchen das zu ändern. Wir haben noch zu oft Drama drin. Aber wir spielen sehr offensiv, unsere Mentalität ist offensiv. Es macht ja auch Spass, zuzuschauen»

Was ihn aus eigener Sicht richtig ärgert, ist die Tatsache, dass immer wieder Schweizer Landsmänner gegen ihn treffen: «In den letzten Runden hat mir immer ein Schweizer einen reingehauen. Mal Andi Zeqiri von Augsburg, mal Denis Zakaria von Gladbach. Gerade Denis, der hat mir schon letztes Jahr einen reingemacht. Gefühlt sein einziges Saisontor, immer gegen mich. Das nervt brutal.»

Insgesamt zieht er nach vier Monaten vier Monaten beim neuen Klub dennoch ein positives Fazit: «Es ist okay. Wir hätten noch öfter gewinnen können, haben einige Punkte liegen lassen. Aber wir sind in der Bundesliga vorne mit dabei, sind in der Champions League insgesamt gut unterwegs und im DFB-Pokal mit dabei. Es passt also.»

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An diesem Sonntag waren wieder einige Schweizer Legionäre auf den verschiedenen Grünwiesen des europäischen Fussballs unterwegs. Hier gibt es wie gewohnt den Leistungsüberblick.

Mario Gavranovic (Kayserispor): Der Nati-Star findet sich nach seinem Wechsel in die Türkei prächtig zurecht. Nach vier Meisterschaftsspielen steht Mario Gavranovic schon bei zwei Toren und zwei Vorlagen. Beim 2:1-Heimsieg gegen Karagümrük erzielte er den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Nico Elvedi (Jahn Regensburg): Hat seinen Stammplatz zurückerobert und stand beim Derbysieg in Ingolstadt (3:0) über die gesamte Spieldauer auf dem Rasen. Nico Elvedi lieferte insgesamt eine mehr als ordentliche Leistung ab und trug seinen Teil dazu bei, dass der Jahn auf einem weiterhin sensationellen 2. Tabellenplatz steht.

Gregory Wüthrich (Sturm Graz): Die Grazer befinden sich im Sturzflug – das klare 0:3 gegen Wolfsberg war die dritte Niederlage im vierten Meisterschaftsspiel. Gregory Wüthrich konnte daran nicht wirklich etwas aussetzen. Es war sein 17. Startelfeinsatz in dieser Pflichtspielsaison.

FC Augsburg – VfB Stuttgart 4:1 (1:1)

Beim bravourösen Heimsieg der Augsburger hatte Ruben Vargas ein Mandat in der Startelf erhalten. Sein erstes Bundesliga-Tor wollte ihm gegen ersatzgeschwächte Stuttgarter zwar nicht gelingen. Immerhin legte Vargas beim klaren 4:1-Erfolg im Schwabenduell einen Treffer vor – sein zweiter Assist in dieser Saison. Ebenfalls unter den ersten elf Spielern stand Andi Zeqiri, der die Vorarbeit zum Endstandstreffer lieferte. Der Auftritt der Leihgabe war abermals engagiert. Zeqiri dürfte seinen Platz im Augsburger Zweiersturm erst mal sicher haben.

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Der nächste Stammspieler bricht dem BSC Young Boys lange weg: Mohamed Camara steht dem Schweizer Champion in den kommenden Wochen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Das Lazarett des BSC Young Boys füllt sich weiter. Mohamed Camara war beim Samstagabend-Auswärtsspiel gegen den FC St. Gallen (1:3) kurz nach der Halbzeit verletzt ausgewechselt worden. Nun ist die Diagnose da – und die verheisst nichts Gutes.

Der 24-Jährige hat sich nach Klubangaben eine Muskelverletzung am linken Oberschenkel zugezogen und wird dem Meister vier bis sechs Wochen fehlen. Camara ist unter David Wagner in der Abwehrreihe unumstrittener Stammspieler.

Camara ist nach David von Ballmoos (ausgekugelte Schulter), Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame (beide Achillessehnenriss) der vierte Stammspieler, auf den YB gezwungenermassen verzichten muss.

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