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Mit Joshua Kimmich ist ein namentlich bekannter Fussballer des FC Bayern noch ungeimpft gegen das Coronavirus. Der Mittelfeldspieler löste damit eine grosse Debatte aus, zu der nun auch Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel Stellung bezieht.

«Ja, das stimmt», sagte Joshua Kimmich nach dem 4:0-Sieg des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim von «Sky» am vergangenen Samstag darauf angesprochen, ob ein entsprechender Bericht der «Bild»-Zeitung stimme, wonach er noch umgeimpft sei. Der 26 Jahre alte Mittelfeldakteur habe für sich «persönlich noch ein paar Bedenken. Gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht. Trotzdem bin ich mir meiner Verantwortung bewusst und halte mich an die Hygienemassnahmen», stellte er klar.

Angela Merkel sagte daraufhin der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung»: «Interessant sind ja die Argumente, mit denen er seine Entscheidung begründet, denn es gibt auf seine Fragen und Zweifel sehr gute Sachargumente, die allgemein verfügbar sind.» Der noch amtierende Regierungschefin der Bundesrepublik Deutschland betonte: «Vielleicht macht sich Joshua Kimmich darüber ja auch noch Gedanken. Er ist ja als sehr reflektierter Fussballer bekannt.» Der DFB-Nationalspieler schloss derweil aber nicht aus, sich doch noch impfen zu lassen.

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Cristiano Ronaldo hat bei Manchester United im Sommer einen Vertrag bis 2023 unterschrieben. Doch angeblich will der mittlerweile 36-Jährige noch länger spielen. Die WM-Teilnahme 2026 sei sein Ziel.

Dies berichtet die britische Boulevardzeitung «Sun». Demnach denkt der Starstürmer noch lange nicht an ein Ende seiner Nationalmannschaftskarriere. Bei der WM im Sommer 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, wäre ‚CR7‘ bereits 41 Jahre alt.

Für den Offensivspieler von Manchester United wäre das Gross-Turnier in fünf Jahren die insgesamt sechste WM. Für die Qualifikation zur WM in Katar fehlt Portugal indes noch ein Sieg.

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Ex-DFB-Nationaltorhüter Timo Hildebrand hat kürzlich Uli Hoeness ein Angebot zur Einladung in sein Vegan-Restaurant gemacht. Der Ehrenpräsident des FC Bayern hat nun zugesagt.

«Vegetarisch akzeptiere ich noch ein bisschen, vegan überhaupt nicht, weil die Leute auf die Dauer nur krank werden», sagte Uli Hoeness jüngst in einem Interview mit dem Radiosender «Antenne Bayern». Daraufhin machte Timo Hildebrand dem langjährigen Manager des FC Bayern das Angebot, doch einmal in Stuttgart in sein Vegan-Restaurant zu kommen und zu speisen.

Nun sagte der 42 Jahre alte Ex-Keeper, der 2007 mit dem VfB Stuttgart deutscher Meister wurde, überrascht zu «Bild»: «Ich habe am Donnerstag einen Anruf von Uli Hoeness bekommen. Er hat mit unterdrückter Nummer angerufen, eigentlich nehme ich solche Anrufe nicht an.» Hoeness, so Hildebrand, komme «vorbei, wenn er mal in der Gegend ist, um bei mir zu essen. Und er hat sein Interview ein bisschen revidiert: Er hat nichts gegen Veganer im allgemeinen, sondern nur gegen die, die militant sind», stellte er klar.

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Nach der 0:5-Klatsche im Pokal bereiten Bayern-Coach Julian Nagelsmann im Hinblick auf die Bundesligapartie bei Union Berlin auch noch Personalprobleme Kopfzerbrechen.

Mit Leon Goretzka, der nach einem Schlag auf die Ferse nach wie vor mit Fussproblemen kämpft und Flügelstürmer Kingsley Coman mussten gleich zwei Münchner das Abschlusstraining vor dem Spiel in Berlin vorzeitig abbrechen. Damit zeichnet sich ab, dass beide am Samstagnachmittag nicht zur Verfügung stehen. Nagelsmann muss Alternativen finden.

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Neymar gibt in der Seleçao in der Offensive nach wie vor den Ton an. Inzwischen ist er aber auch 29-jährig. An möglichen Nachfolgern mangelt es aus seiner Sicht allerdings nicht.

Im Interview mit dem Youtuber «Fui Clear» spricht der PSG-Stürmer auch über die Zukunft der Seleçao. Dass der Fussballnation irgendwann die Topspieler ausgehen, glaubt Neymar nicht. Vor allem zwei Stürmern traut er für die Zukunft noch sehr viel zu. «Ich glaube, Brasilien wird immer gute Spieler haben. Das wird nicht aufhören. Wir haben jetzt schon sehr gute Junge in unserer Mannschaft. Vinicius und Rodrygo können noch besser werden», sagt der Superstar, der inzwischen bereits auf 115 Länderspiele (70 Tore) zurückblickt.

Dass er als Ex-Barça-Profi ausgerechnet zwei Madrilenen als potentielle Nachfolger erachtet, dürfte bei den Fans seines früheren Vereins nicht unbedingt gut ankommen.

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Die beiden italienischen Topklubs Juventus und Inter Mailand werden von den Auswirkungen der Coronakrise arg gebeutelt.

Wegen der lange Zeit ausbleibenden Zuschauern und auch geringeren Sponsoreneinnahmen fahren beide Klubs für die vergangene Spielzeit grosse Verluste ein. Juve weist für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Minus in Höhe von 209,9 Mio. Euro. Beim italienischen Meister Inter sind es sogar 245,6 Mio. Euro.

Bei Juve hat sich der Schuldenberg im Zuge der Coronakrise auf 389,2 Mio. Euro vergrössert. Bereits im Vorjahr gab es einen Fehlbetrag in Höhe von 89,7 Mio. Euro. Das Management erwägt nun eine Kapitalaufstockung in der Grössenordnung von 400 Millionen Euro.

Inter will die Verschuldung mit Spassmaßnahmen bekämpfen. Der chinesische Klubpräsident Steven Zhang (29) dementiert Gerüchte, wonach das in der Heimat in finanziellen Schwierigkeiten geratene Unternehmen Suning Commerce, das die Nerazzurri besitzt, den Klub verkaufen wolle.

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Unmittelbar vor dem Bundesliga-Wochenende erlebt Greuther Fürth einen Corona-Schock: Gleich fünf Spieler wurden positiv getestet.

Dies verkündete Trainer Stefan Leitl (44) am Freitag auf einer Pressekonferenz. Um welche Spieler es sich handelt, ist bislang nicht bekannt. Die Betroffenen befinden sich in häuslicher Isolation. Das Auswärtsspiel in Freiburg am Samstagnachmittag findet aber statt, da die Spielvereinigung noch mindestens 13 Profis aufstellen kann.

«Wir können in Freiburg spielen. Wir bringen eine schlagkräftige Truppe auf den Platz», versichert Leitl.

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Die Grasshoppers haben die Ereignisse beim Zürcher Derby von letzter Woche analysiert und zieht Konsequenzen.

FCZ-Chaoten waren nach Abpfiff in Richtung des GC-Sektors gestürmt und haben Fans der Hoppers mit Pyros beworfen. In einer Stellungnahme schreibt GC von einem «geplanten und vorsätzlichen Angriff» von «FCZ-Chaoten».

Die Hoppers übernehmen Verantwortung für das «verbesserungsbedürftige Sicherheitskonzept für ein Hochrisikospiel wie das Zürcher Derby». GC-Manager Jimmy Berisha sagt: «Es ist unsere Verantwortung bei den nächsten Heimspielen ein vollumfänglich sicheres Umfeld für Zuschauer zu gewährleisten, indem strengere Kontrollen und einen grösseren Einsatz der Sicherheitskräfte gewährleistet wird. Echte Fussball Fans müssen in aller Sicherheit die Spiele unserer Mannschaft geniessen können.»

Der Züricher Super League-Klub «erwartet nun strenge Sanktionen und heftige Strafen gegenüber den Tätern» und hofft auf einen Weckruf, damit alle interessierten Parteien zusammenarbeiten, um die Sicherheit in den Stadien zu verbessern. Der Club werde ein lebenslanges Stadionverbot für alle GC-Heimspiele aussprechen, sofern die Täter von vergangener Woche identifiziert werden.

Der Diskussionsvorschlag der Swiss Football League bezüglich der Schliessung der Gästesektoren nimmt GC «zur Kenntnis». Man werde nun eng mit der Liga, dem Stadionmanagement des Letzigrund, den Schweizer Clubs und der Polizei der Stadt Zürich zusammenarbeiten um sicherzustellen, dass das Sicherheitskonzept rund um Fussballspiele in Zürich zu verbessern. Zudem sollen schärfere und abschreckende Strafen verhängt werden, damit Verbrecher von den Stadien ferngehalten werden können.

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Der deutsche Mittelfeldspieler Moritz Leitner läuft seit dieser Saison für den FC Zürich auf. Vor seinem Engagement in der Super League war er auch schon in der Bundesliga und in der Premier League aktiv. Den Schweizer Fussball hält der Mittelfeldprofi insgesamt für unterschätzt.

Die Super League zählt im internationalen Vergleich nach wie vor zu den kleinen Ligen. Das Niveau hier ist aus Sicht von Leitner aber nicht zu unterschätzen, wie dieser im Interview mit «Transfermarkt» betont: «Natürlich ist die Schweiz ein kleineres Land, und der Fussball hat nicht einen solchen Stellenwert wie in England. Aber man darf die Liga auf keinen Fall unterschätzen. Es gibt super Spieler und Vereine mit Qualität, dazu einige sehr gute Trainer. Deswegen wird die Super League kleiner gemacht, als sie wirklich ist.»

Trotz eines weiterlaufenden Vertrags bei Norwich City entschied sich der 28-jährige Mittelfeldspieler im Sommer für einen Wechsel zum FCZ. Für den früheren BVB-Profi war es vor allem wichtig, endlich wieder regelmässig spielen zu können: «Ich hatte ja noch einen laufenden Vertrag, es ging mir also nicht schlecht. Aber ich wollte einfach wieder Fussball spielen. Klar war es wegen der Corona-Umstände nicht so einfach, eine Lösung zu finden. Deswegen war ich das eine Jahr noch bei Norwich, habe meine Verletzung auskuriert und war nicht so happy. Letztlich liegt es immer am Spieler, dass er Lust hat zu kicken und Qualität mitbringt. Vielleicht muss man auch mal in den sauren Apfel beissen und zu einem Verein und in eine Liga gehen, die vor fünf, sechs Jahren noch nicht vorstellbar waren.»

Leitner bestätigt, dass er auch Angebote aus anderen Ländern hatte. Für den FC Zürich sprach letztlich auch die Sprache und Kultur, die er sich in ähnlicher Weise aus Deutschland gewohnt ist: «Sprachlich und kulturell wollte ich nach der schwierigen Zeit so schnell wie möglich Fuss fassen. Ich wollte mich nicht erst lange eingewöhnen müssen in einem Land, in dem ich mich nicht so gut auskenne.»

Mit dem FCZ habe es von Beginn weg «super Gespräche» gegeben. Zudem wusste er, dass mit André Breitenreiter ein Trainer im Amt ist, «der weiss, was er will und mich wieder auf mein Niveau heben kann. Das hat gut gepasst.»

Ob er sich richtig entschieden hat, werde man im Laufe der Zeit sehen: «Stand jetzt bin ich happy. Die Stadt, der Verein und das Umfeld sind überragend für mich in meiner Situation. Und bislang haben wir die ganze Schweiz ein wenig überrascht. Der Trainer und das Team haben daran einen grossen Anteil.»

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Paris St. Germain hat im Sommer auf dem Transfermarkt kräftig zugeschlagen. Gleich mehrere Starspieler, darunter Lionel Messi, Georginjio Wijnaldum oder Achraf Hakimi wurden verpflichtet. Dass es im Zusammenspiel der «neuen» Mannschaft noch etwas harzt, ist für Neymar nur verständlich.

Aus Sicht des 29-jährigen Brasilianers braucht es schlicht noch etwas Zeit, damit ein Rädchen ins andere greift. Zudem sei auch die Konkurrenz stark. «PSG hat sich gut verstärkt mit Spielern von grosser Qualität, Champions. Es ist schön, sie im Team zu haben. Wenn man so viele gute Spieler zusammenführt, ist es klar, dass man als Favorit gehandelt wird. Aber andere Teams haben sich meiner Meinung nach auch verbessert. Und am Ende entscheidet sowieso, was auf dem Platz passiert», sagt Neymar im Interview mit dem brasilianischen YouTuber «Fui Clear».

Für den Nationalspieler sei es vor allem wichtig, füreinander zu kämpfen: «Wenn wir nicht zusammenhalten, uns nicht anstrengen, nicht für andere mitlaufen, dann wird es schwierig. Wir müssen Solidarität zeigen. Es ist erst ein Monat in der Saison vorbei. Wir lernen uns noch kennen. Wir müssen uns verbessern. Aber wir haben alle nötigen Teile, um eine grossartige Saison zu spielen und alle Titel zu gewinnen, die wir gewinnen möchten.»

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