Blog Archives

Nachdem die englische Spielergewerkschaft zuletzt Riyad Mahrez als besten Spieler der Premier Leauge ausgzeichnet hat, kam nun dessen Teamkollege Jamie Vardy zum Zug: Der Leicester-Stürmer wurde von der «Football Writers‘ Association», also den britischen Journalisten, zum Spieler der Saison gekürt. Der 29-jährige Engländer hat in dieser Saison bereits 22 Ligatore erzielt.

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Juves Mittelfeldstar Paul Pogba hat mit «La Repubblica» über seine ambitionierten Ziele gesprochen. «Ich will eine Legende werden, wie Pele oder Maradona oder sogar mehr als sie. Ich sage nicht, dass ich der Beste bin, sondern nur, dass ich es sein will», teilte der 23-jährige Franzose mit.

Das bisher Erreichte ist dem Jungstar noch längst nicht genug: «Ich habe bisher nur vier Scudetti gewonnen. Das ist nicht genug für mich. So war ich schon immer. Die Leute sagen, ich sei verrückt, aber ich will Geschichte schreiben und der beste Mittelfeldspieler aller Zeiten werden. Ich arbeite hart, weil ich das Ziel habe, perfekt zu werden und weil es mich glücklich macht, wenn ich gewinne.»

Pogba steht bei Juve derzeit noch bis 2019 unter Vertrag. Ob er auch in der nächsten Saison da spielt, lässt er aber noch offen: «Ich kann nicht eines Tages aufwachen und nach England wechseln. Fragen Sie die Leute, die für die Transfers verantwortlich sind.»

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Bei einem unglücklichen Zusammenprall im Training am Donnerstag haben die beiden Schweizer Bundesliga-Legionär Steven Zuber und Fabian Schär bei Hoffenheim unterschiedlich schwere Verletzungen davon getragen. Während Schär eine Gehirnerschütterung erlitt, ist für Zuber die Saison beendet.

Der Offensivspieler wurde vom Notarzt in die Kopfklinik nach Heidelberg gebracht, wo ein Schädelbasisbruch und eine Schultereckgelenksprengung diagnostiziert wurde. Schär konnte das Krankenhaus Sinsheim nach einer kurzen Untersuchung bereits am Abend wieder verlassen.

«Wir alle wünschen Steven gute Besserung und hoffen, dass er so schnell wie möglich wieder zurück kommt. In den verbleibenden drei Spielen spielt die Mannschaft natürlich auch für Steven», sagte Cheftrainer Julian Nagelsmann.

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Arjen Robben muss die aktuelle Saison definitiv abhaken. Wie «Sport 1» meldet, hat sich der niederländische Flügelspieler eine neuerliche schwere Muskelverletzung zugezogen. Der 32-Jährige wird dadurch in dieser Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen.

Die Blessur soll sich Robben bei Sprinttrainings am Mittwoch zugezogen haben. Offiziell bestätigt wurde sie von Seiten des Vereins noch nicht.

Von Adduktorenproblemen, die den Niederländer seit Mitte März plagten, hat sich dieser zuletzt erholt. Das Comeback war schon in Kürze geplant. Durch den neuerlichen Rückschlag ist die Hoffnung auf Einsätze in dieser Spielzeit aber dahin.

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Daniel Gygax bestreitet seine letzte Saison als Fussball-Profi. Wie der 34-Jährige dem «Blick» verriet, beendet er im Sommer seine Aktivkarriere. Seine letzte Spielzeit bestreitet der Mittelfeldspieler derzeit bei Le Mont in der Challange League.

Gygax bestritt insgesamt 34 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft und erzielte dabei fünf Tore. Zwischenzeitlich war er im Ausland für Lille, Metz und den 1. FC Nürnberg tätig.

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Tottenhams Youngster Dele Alli wurde von der FA für drei Spiele gesperrt.

Der 20-Jährige hatte sich am vergangenen Montag im Spiel gegen West Brom zu einer Tätlichkeit hinreissen (siehe Video). Da diese vom Schiedsrichter nicht gesehen und nicht geahndet wurde, konnte die Liga aufgrund der Videobilder aktiv werden.
Alli hat sich via Twitter enttäuscht gezeigt und gelobte gleichzeitig Besserung. Der 20-Jährige wird wohl an der EM für England auflaufen. Er verpasst nun aber den Saisonendspurt mit den Spurs.

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Das Rekursgericht der Swiss Football League hat den Rekurs von Markus Babbel und dem FC Luzern abgelehnt.

Luzerns Cheftrainer wird wegen leichter Beleidigung des Schiedsrichtergespanns im Match gegen den FC Thun vom 19. März für die Spiele gegen den FC Lugano (Sonntag, 1. Mai) und gegen den FC Vaduz (Sonntag 8. Mai) gesperrt.

Der 43-jährige Deutsche wurde im Spiel gegen Thun bereits zum zweiten Mal in dieser Saison vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt.

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Liverpools Verteidiger Mamadou Sakho wurde von der UEFA wegen seines positiven Dopingtests provisorisch für 30 Tage gesperrt. Ermittlungen werden jetzt aufgenommen. Die Sperre gilt bis zu einem finalen Urteil im Anschluss an die Untersuchung. Sakho wird sich an einer Anhörung stellen können.

Am 17. März wurde er im Anschluss an den Sieg gegen Manchester United in der Europa League positiv auf ein verbotenes Mittel zur Fettverbrennung getestet. Sakho droht letztlich eine mehrmonatige Sperre.

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Thomas Müller durfte unter Pep Guardiola in einem ganz wichtigen Spiel einmal mehr keine ganz wichtige Rolle übernehmen.

Pep Guardiola nimmt keine Rücksicht auf Namen. Beim Spanier gibt es vor allem in der Offensive keine Spieler, die immer und in jedem Spiel gesetzt sind – egal wie gut sie treffen oder wie sehr die Statistik für sie spricht. Vor jeder Partie analysiert Guardiola Gegner und Begebenheiten und schickt dann eine Elf für dieses einzelne Spiel auf das Spielfeld. Er scheut auch keine mutigen Entscheidung.

Eine solche war der Verzicht von Thomas Müller im Champions League Halbfinal-Hinspiel gegen Atlético Madrid. Der 26-Jährige hat in dieser Saison bereits acht Champions League-Tore erzielt. So viel wie bei den Bayern heuer sonst nur Robert Lewandowski.

Offenbar passte er aber nicht ins Konzept Guardiolas, der mit Kingsley Coman und Douglas Costa zwei Spieler nominiert hatte, die am Flügel kleben und das Spiel breit machen sollten. In der Sturmmitte nominierte er Robert Lewandowski. Zudem kamen mit Thiago, Xabi Alonso und Arturo Vidal drei zentrale Mittelfeldspieler zum Einsatz, um in diesem Bereich massiv vertreten zu sein und die Spielkontrolle zu gewinnen.

Was sich in der Theorie gut anhörte, klappte auf dem Platz nicht: Vor allem in der ersten Hälfte taten sich die Bayern gegen eine zugegebenermassen wie immer gut organisierte Atlético-Abwehr sehr schwer.

In der zweiten Halbzeit erspielten sich die Bayern deutlich mehr Chancen. 20 Minuten vor Schluss kam Müller ins Spiel. Die Wende konnte er nicht herbeiführen, allerdings sorgte er mit einer genialen Kopfballablage immerhin für eine der Topchancen der Münchner.

Für den Entscheid, einen Spieler wie ihn nicht in der Startelf zu berücksichtigen, fehlt mir das Verständnis. Klar: Müller ist kein Spektakel-Spieler wie Messi oder Ronaldo. Mit seinem genialen Antizipationsvermögen und dem Gespür wann er sich wo und wie bewegen muss, ist er aber einzigartig. Ottmar Hitzfeld hat es bei «Sky» auf den Punkt gebracht: «Müller ist für Bayern wie Messi für Barcelona. In ganz wichtigen Spielen sind die fast nicht zu ersetzen.»

Das Spiel gegen Atlético war das wohl bisher wichtigste der Bayern in dieser Saison. Und ausgerechnet in diesem fehlt Müller, der sich zuletzt in guter Form zeigte: Im Pokal gegen Werder vor Wochenfrist schoss er beide Tore. Und im Achtelfinal der Königsklasse sorgte er mit einem Last Minute-Treffer gegen Juve übehaupt erst dafür, dass die Münchner noch im Wettbewerb sind.

Es ist aber bei weitem nicht das erste Mal, dass Guardiola in einem ganz wichtigen Spiel nicht wirklich auf Müller setzt: So geschehen im Champions League-Halbfinale gegen Real Madrid (ebenfalls im Hinspiel) vor zwei Jahren. Für Furore sorgte auch die Auswechslung Müllers vor einem Jahr gegen Barcelona. Der Deutsche war mächtig angefressen als ihn Guardiola beim Stand von 0:1 vom Platz nahm. Die Partie ging leztlich 0:3 verloren.

Das liegt natürlich nicht einzig an Müller und im Nachhinein ist man bekanntlich stets schlauer. Sich selbst einer Waffe wie Müller (teilweise) zu berauben ist dennoch irgendwo zwischen fragwürdiger Entscheidung und klarem Fehler anzusiedeln. Guardiola sollte seine Lehren aus fast drei Jahren FC Bayern eigentlich gezogen haben. Ironischerweise ist es genau Müller, der den Schaden in einer Woche beheben könnte – wenn er von Guardiola denn überhaupt die Chance dazu erhält.

Ein Kommentar von Peter Schneiter

Mehr Dazu
Mehr entdecken

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League hat dem FC Biel per sofort die Lizenz für die Teilnahme an der Meisterschaft der Challenge League entzogen. Ein allfälliger Rekurs hätte keine aufschiebende Wirkung.

Die Disziplinarkommission hat festgestellt, dass die Kriterien zur Lizenzvergabe nicht mehr erfüllt sind, heisst es in einer Mitteilung der Liga. So bestünden insbesondere im personellen Bereich bei der Klubadministration und dem sportlichen Staff erhebliche Unsicherheiten und Lücken. Informationspflichten seien nicht erfüllt worden.

Der Entscheid kann innert fünf Tagen ab erfolgter Eröffnung beim Rekursgericht der SFL angefochten werden. Ein Rekurs hat wie gesagt keine aufschiebende Wirkung.

Die Spiele der 2. Phase der Meisterschaft mit dem FC Biel werden alle mit 0:0 und mit 0 Punkten gewertet. Dadurch benötigt Leader Lausanne aus den verbleibenden sieben Spielen nur noch sechs Zähler, um den Aufstieg in die Super League zu bewerkstelligen. Der ärgste Verfolger FC Wil hat ausserdem die Lizenz für die Super League nicht erhalten.

Mehr Dazu
Mehr entdecken