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Der AC Mailand könnte von Präsident und Besitzer Silvio Berlusconi in Kürze nach China verkauft werden.

Gemäss «Gazzetta dello Sport» gibt es zwei Gruppen, die sich um die Rossoneri bemühen. Bei der einen handelt es sich um das E-Commerce-Unternehmen «Alibaba». Jack Ma, der reichste Chinese, führt die 29,4 Milliarden schwere Firma. Sie besitzt bereits Anteile am chinesischen Spitzenverein Guangzhou Evergrande.
Das zweite interessierte Unternehmen soll die Kommunikationsfirma Hutchison Whampoa, angeführt von Li Ka Shing.

Gemäss italienischen Medien liegt der Preis für den Serie A-Klub bzw. die Anteile Berlusconis bei rund 700 Mio. Euro. Berlusconi wägt die Optionen derzeit ab. Eine finale Entscheidung soll in Kürze fallen.

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Der chinesische Klub Guangzhou Evergrande bemüht sich gemäss «Mundo Deportivo» um die Dienste von Barcelonas Rechtsverteidiger Dani Alves. Der 31-jährige Brasilianer ist noch bis Juni 2017 an die Katalanen gebunden und dort weiterhin Stammspieler. Auch über einen Wechsel in die Premier League wurde in der Vergangenheit spekuliert (4-4-2.com berichtete).

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Zum ersten Mal wird das Finale der Champions League von einem internationalen Live Act begleitet. Die amerikanische Sängerin Alicia Keys wird bei der «Eröffnungsshow des UEFA Champions League-Finals präsentiert von Pepsi» am 28. Mai im Mailänder Giuseppe Meazza Stadion auftreten.

«Ich freue mich unglaublich darüber, meine neue Musik beim Champions League-Finale zu präsentieren – ein Ereignis, das in jedem Teil der Welt gefeiert wird», sagt die 35-Jährige. «Dies wird ein bedeutender Moment in der Geschichte sein, der unsere Gemeinsamkeiten verdeutlichen wird – ganz gleich wo wir wohnen und wer wir sind. Ich fühle mich geehrt, Teil einer solch wunderbaren Erfahrung zu sein.»

Das Champions League-Finale wird in insgesamt 220 Länder übertragen und ist das meistgesehene Sportevent der Welt.

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Diesmal hat Neymar den Bogen möglicherweise überspannt: Gemäss spanischen Medienberichten sind seine Teamkollegen vom FC Barcelona sauer über den Abstecher des Brasilianers nach London, den er am vergangenen Sonntag durchgeführt hat. Der 24-Jährige reiste kurzerhand an die Premier League Awards-Gala und besuchte in der englischen Metropole unter anderem Alexis Sanchez.

Zwar soll der Trip von der Barça-Klubführung genehmigt worden sein, er verstösst aber gegen einen Pakt des Teams, den dieses nach der Niederlage gegen Valencia vor zehn Tagen schloss: Damals schwörte man sich auf die Schlussphase der Saison ein und beschloss sich voll auf den Fussball und die restliche Spiele zu konzentrieren.

Dass Neymar sich mit einer solchen Reise nun doch ablenkte, stösst einigen Barça-Stars offenbar sauer auf.

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Verletzungspech bei Bayer Leverkusen: Der brasilianische Linksverteidiger Wendell hat sich im Training am Dienstag einen Riss des vorderen rechten Syndesmoseband zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Der 22-Jährige soll bereits am Mittwoch operiert werden.

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Die Vereinslegende des SSC Neapel, Diego Armando Maradona, äussert sich zum Thema Rassismus in der Serie A. Zu den hässlichen Beschimpfungen, mit denen sich Napolis Kalidou Koulibaly in dieser Saison konfrontiert sah, sagt der Argentinier zu «TuttoNapoli»: «Ich möchte etwas zum Thema Rassismus sagen. Koulibaly ist ein Phänomen, er ist der beste Spieler in der Serie A gewesen. Wenn er weiss wäre, würde er für Real Madrid oder den FC Barcelona spielen.»

Dann meint Maradona noch, dass die FIFA zu wenig gegen den Rassismus tun würde: «Die FIFA sollte etwas gegen den Rassismus tun.»

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Marco Schönbächler ist der Spieler im Kader des FCZ, der am längsten beim Zürcher Stadtclub unter Vertrag steht. Doch fehlt er seinem Team in diesen stürmischen Zeiten seit über einem Jahr. 4-4-2.com traf den Urdorfer, um mit ihm über seine Verletzung und seine Genesung, über die FCZ-Saison und den anstehenden Cupfinal und über die Nati und die anstehende Europameisterschaft zu sprechen.

4-4-2.com: Herr Schönbächler, wie geht es Ihnen?
Marco Schönbächler: Momentan recht gut, ich habe Muskelkater von den ersten Trainings.

Sie wurden Mitte März in London behandelt und am Becken operiert. Wie verlief der Eingriff?
Es ging alles gut und recht schnell über die Bühne. Ich kam ins Spital, bezog das Zimmer und eine Stunde später wurde ich schon operiert. Alles lief gut und ich bin zufrieden damit.

Wie sieht ihr Reha-Alltag zurzeit aus?
Am Morgen oder am Nachmittag habe ich eineinhalb bis zwei Stunden Therapie. Ansonsten trainiere ich wieder. Seit wenigen Wochen mache ich auch wieder Lauftraining. Und natürlich Kraftaufbau. So komme ich auf zwei Trainingseinheiten am Tag. Das ist schon etwas anderes, wenn man wieder anfangen muss und man lange nichts tun konnte. Aber ich bin froh, dass wieder etwas geht.

Welche Fortschritte können sie erkennen?
Ich merke, dass die Kondition noch nicht da ist. Jetzt ist es hart aber da muss ich halt beissen. Ich komme auch so oft wie möglich mit dem Fahrrad in die Therapie und kann da auch wieder an der Ausdauer arbeiten. Das tut mir gut.

Sie haben auch während der Verletzung immer wieder trainiert, hatten da aber stets Schmerzen. Sind diese jetzt verschwunden, wenn sie beispielsweise joggen?
Von den Schmerzen, die mir früher zu schaffen machten, spüre ich beim Joggen nichts mehr. Aber danach spüre ich natürlich einiges, was aber normal ist, wenn man so lange nicht richtig trainieren konnte. Ich bin aber zufrieden damit, wie es läuft.

Wie gingen Sie mit den mehrfachen Rückschlägen und den Schmerzen in den vergangenen Monaten um?
Hat sie je der Mut verlassen? Nein, ich habe nie ans Aufgeben oder Aufhören gedacht. Ich wusste immer, dass es weitergeht. Ich habe daran geglaubt, dass man herausfinden wird, was die Ursache ist und dass es wieder gut kommt. Ich denke es gibt schlimmere Verletzungen, beispielsweise Brüche oder so. Bei mir war es ja eher etwas Kleines.

Allerdings fand man die Ursache sehr lange nicht…
Genau, die Beckenregion ist sehr komplex. Trotz einer vergleichsweise kleinen Verletzung bin ich jetzt mehr als ein Jahr ausgefallen. Während dem Trainingslager zu Beginn dieses Jahres war ich ja wieder dabei, hatte aber erneut grosse Schmerzen. Dann hat man zum Glück die Ursache endlich gefunden. Ich ging ich nach London und liess mich operieren. Jetzt hoffe ich, dass kein weiterer Rückschlag mehr kommt.

Vor einem Monat haben Sie gesagt, das es Ihr Ziel sei, die Vorbereitung auf die nächste Saison wieder voll mitzumachen. Ist das realistisch?
Wenn alles gut kommt, sollte ich sogar noch in dieser Saison mit der Mannschaft trainieren können. Aber das Ziel ist sicher, dass ich die Vorbereitung auf die neue Saison mit der Mannschaft absolvieren kann und bis dahin wieder topfit bin.

Wie nahe sind Sie an der Mannschaft dran?
Ab und zu gehe ich in die Kabine. Ich finde, dass man in einer solchen Situation den Kontakt regelmässig aufrecht erhalten muss, auch wenn man nicht mit dem Team trainieren kann. Ich gehe oft mit den Teamkollegen zum Mittagessen.

Wie verstehen Sie sich mit Ihrem Trainer Sami Hyypiä?
Die Gespräche bisher waren immer positiv. Ich konnte auch schon unter ihm trainieren. Die Trainings waren gut. Es ist einfach schade, dass ich noch nicht spielen konnte. Er weiss, was ich kann. Er hat mir einfach gesagt, dass er einen 100-prozentigen Schönbächler sehen möchte. Das war auch der Grund, warum ich nicht auf die Kontingentsliste gesetzt wurde.

Die FCZ-Fans freuen sich vor allem auf den Cupfinal. Springt diese Vorfreude auch auf Sie über oder können Sie das gar nicht geniessen?
Der Cupfinal ist noch weit weg, erst müssen wir den Klassenerhalt sichern. Ich schaue mir natürlich jedes Spiel an und verfolge alles sehr genau. Worauf ich überhaupt keine Lust habe, ist nächste Saison in der Challenge League zu spielen.

Dieses Thema sollte ja nun gegen Ende der Saison langsam abgeschlossen sein…
Ja, eigentlich schon aber jetzt schon auf den Cupfinal zu fokussieren wäre falsch. Das tun wir nicht. Es ist ein Highlight am Ende der Saison. Zuerst müssen wir aber unsere Aufgaben in der Liga erledigen. Wenn wir dann den Cupfinal dann gewinnen sollten, spricht niemand mehr über die sonst bescheidene Saison.

Die Mannschaft hat in der Rückrunde insgesamt eine Aufwärtstendenz gezeigt. Woher kommt dieser Aufwind aus Ihrer Sicht?
Jetzt hat man die Mannschaft gefunden, die auch defensiv auf der Höhe ist. Eine wichtige Rolle dabei spielt Leonardo Sanchez. Er kam neu. Lange wusste man nicht, was man von ihm erwarten kann. Mich hat er in jedem Spiel überzeugt. Er bringt Stabilität. Auch Aleksandr Kerzhakov ist wichtig, auch er hat Zeit gebraucht, aber er macht seine Tore. Er kommt immer besser in Fahrt und ist ein wichtiger Teil der Mannschaft geworden. Nochmals zurück zum Cupfinal. Der bietet nach dieser eher dürftigen Saison die Chance zur Wiedergutmachung.

Doch ein „Final dihei“ birgt auch Gefahren wie unzählige Beispiele aus der Vergangenheit zeigen. Wie schätzen Sie die Ausgangslage ein?
Das ist schon sehr speziell für Zürich. Es wird einige Zürcher Fans mehr haben als Luganesi. Die Mannschaft wird alles dafür tun, im Letzigrund den Kübel in die Höhe stemmen zu können. Lugano zeigte sich zuletzt desolat. Doch die Leistungen einer Mannschaft in der Liga müssen nicht die Leistungen derselben im Cup repräsentieren.

Wie gross sind die Chancen, dass Zürich die Tessiner unterschätzt?
Ich glaube nicht, dass das passieren wird. Wir konnten in Lugano nicht gewinnen. Diese Mannschaft kann Fussball spielen, sie haben zuletzt einfach viele Tore bekommen. Im Cupfinal darf man niemanden unterschätzen. Ich hoffe, dass die Mannschaft das genauso wenig tut wie ich (lacht).

Sie haben mal gesagt, dass die Verletzung ein Zeichen sei, dass Sie den FCZ nicht verlassen sollten (NZZ, 01.04.2016). Ist die Verletzung Zufall oder deuten Sie solche Zeichen?
Die Verletzung kam im dümmsten Moment. Ich war in einer super Phase, aber man kann es sich nun mal nicht aussuchen, wann und wie man sich verletzt. Ich habe schon damals gesagt, dass vielleicht eine höhere Kraft nicht wollte, dass ich Zürich verlasse. Ich bin den Verantwortlichen beim FCZ sehr dankbar, dass sie mir im vergangenen Sommer trotz Verletzung einen neuen Vertrag angeboten haben. Jetzt heisst es gesund zu werden und dann etwas zurückzugeben.

Sie haben in der Schweizer Qualifikation zur EM 2016 mitgewirkt. Wie sehen Sie die Chancen der Nati an der Endrunde in Frankreich?
Man darf die Nati nicht auf die Leistungen in den letzten Testspielen reduzieren. An der EM wird sie ein ganz anderes Gesicht zeigen. Diese Mannschaft hat Qualität. An der WM konnte man sehen, was in ihr steckt. Es wird aber nicht einfach. Manche Gegner sind stärker als sie auf dem Papier möglicherweise aussehen.

Haben Sie einen Favoriten auf den Titelgewinn?
Frankreich hat eine sehr gute und junge Mannschaft. Dazu spielen Sie im eigenen Land. Sonst denke ich, dass Spanien nicht mehr so überlegen ist wie auch schon. Mein Favorit ist aber Deutschland.

Gibt es eine Nation, der Sie abgesehen von der Schweiz, die Daumen drücken?
Ich kenne viele von den Albanern. Es wäre schön, wenn beide weiterkämen. Aber natürlich drücke ich in erster Linie der Schweiz die Daumen.

Wird die Nationalmannschaft für Sie persönlich noch einmal zum Thema werden?
Ja sicher. Ich war bei zwei Zusammenzügen dabei. Für jeden Schweizer Fussballer ist es das grösste, für die Nationalmannschaft zu spielen. Es wird eine grosse Konkurrenz herrschen, aber erst muss ich mich auf Zürich konzentrieren und hier alles geben. Dann werde ich sehen, wo das hinführt.

In einem früheren Interview stand geschrieben, sie würden sich die Zeit während der Verletzung mit Computerspielen und Malen vertreiben. Spielen Sie Konsolenfussball?
Nein, Fussball überhaupt nicht mehr (grinst). In der 2014er Version habe ich mich sehr über dieses Spiel geärgert. Seither boykottiere ich es und spiele lieber andere Spiele. Ich bin auch keiner, bei dem es 24 Stunden am Tag um Fussball geht. Ich möchte auch mal abschalten und eine Serie oder einen Film schauen.

Was malen Sie?
Das ist unterschiedlich. Im Moment male ich für einen Kollegen. Er hat mir einen Auftrag gegeben und den versuche ich umzusetzen. Ich lege mich nicht auf ein Thema fest, sondern male nach Lust und Laune. Gesichter von Schauspielern und wenn ein Freund einen Wunsch hat, um das Bild zu Hause aufzuhängen. Ich mache es einfach gerne und so erfülle ich diese Wünsche.

Ein Interview von David Simmen

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Bayerns Klubboss Karl-Heinz Rummenigge hat am Dienstag vor dem Abflug nach Madrid zum Champions League-Halbfinale bei Atlético bestätigt, dasss Mats Hummels beim deutschen Rekordmeister ein Thema ist. «Grundsätzlich kann ich die Worte von Herrn Watzke bestätigen, dass Mats sich mit dem FC Bayern befasst», sagte der Bayern-Chef.

Er fügte hinzu, dass ein Transfer aber «ein Drei-Parteien-Geschäft» sei und er nicht darauf eingehen wolle.

Watzke hatte am Montagabend bestätigt, dass es für Hummels bei einem Wechsel wohl nach München und nicht ins Ausland gehe. Noch hofft der BVB aber darauf, dass der 27-jährige Nationalspieler seinen bis 2017 gültigen Kontrakt in Dortmund verlängert.

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Der FC Biel hat den drohenden Konkurs vorerst abwenden können. Der Konkursrichter hat am Dienstag der von Biels Präsidenten Carlo Häfeli angestrebten Nachlassstundung stattgegeben. Somit wurde die Galgenfrist um zwei Monate verlängert. Häfeli hat einmal mehr versprochen die ausstehenden Löhne zu zahlen. Angeblich steht ein Investor vor dem Einstieg. Dieses Versprechen hat er allerdings schon mehrfach abgegeben – und dann nicht halten können.

Eine Mannschaft steht dem Challenge Ligisten derzeit nicht zur Verfügung. Die Spieler haben sich Ende vergangener Woche vom Dienst abgemeldet.

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Dele Alli soll beim Spiel der Spurs gegen West Bromwich Albion seinem Gegenspieler Claudio Yacob in den Bauch geschlagen haben. Im Video sieht man die Aktion, die beiden bekamen sich anschliessend noch beinahe in die Haare. Dele Alli droht nun eine Sperre für drei Spiele, da das Video aufgetaucht ist.
Spurs-Trainer Mauricio Pochettino hat die Aktion zwar nicht gesehen, aber ein Statement abgegeben. Er schiebt die Aktion auf eine Provokation des Gegenspielers und attestiert seinem Youngster im gleichen Atemzug Charakterstärke als Tugend: «Manchmal versuchen seine Gegenspieler ihn zu provozieren, sie wissen, dass er einen starken Charakter hat und womöglich auf die Provokation reagiert.»
Der Frust des Trainers ist soweit verständlich, dass er das Titelrennen mit dem enttäuschenden 1:1 gegen West Brom wohl aus den Händen gegeben hat: Leicester fehlt noch ein Sieg, um den Sack endgültig zuzumachen.

 

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