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Lionel Messi hat während seiner langen und äussert lukrativen Karriere bereits mehr als 800 Tore erzielt. Tatsächlich kann er dennoch eines nennen, das ihm am meisten bedeutet.

Der 37-Jährige findet einen Treffer, der alle anderen überstrahlt. Und dies wohl vor allem aus zwei Gründen: Erstens erzielte er ihn in einem Champions League-Finale und zweitens mit dem Kopf. Messi kann am und mit dem Ball fast alles, das Kopfballspiel zählt aber sicherlich nicht zu seinen Stärken.

Erzielt hat Messi sein Lieblings-Tor am 27. Mai 2009 im Olympiastadion in Rom während des Champions League-Finals zwischen dem FC Barcelona und Manchester United. Es war der Treffer zum 2:0-Endstand in einem Finale, das von den Katalanen regelrecht dominiert wurde. «Ich habe viele Tore geschossen, die vielleicht noch schöner und wertvoller waren», meint Messi. Dennoch wählt er genau diesen Kopfballtreffer zu seinem absoluten Lieblingstor. Bei dessen Erzielung verlor er übrigens noch einen Schuh, den er beim Jubeln wieder aufhob.

Messi sollte sich auf ein Tor festlegen, damit Geld für einen wohltätigen Zweck gesammelt werden kann. Der türkisch-amerikanische Medienkünstler Refik Anadolin wird ein Bild des Treffers anfertigen, das dann mit Unterschrift von ihm und Messi versteigert wird. Enthüllt wird das Gemälde am 11. Juni vom Auktionshaus Christie’s.

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Nach der Niederlage im Europa League-Final und dem damit verbundenen Verpassen des Europacups in der kommenden Saison kommt es bei Manchester United zu weiteren Entlassungen.

Seit dem Einstieg des neuen Besitzers Jim Ratcliffe mit seinem Unternehmen INEOS gab es im Rahmen mehrerer Sparrunden bereits zahlreiche Entlassungen von Mitarbeitern der Red Devils. Laut «Daily Mail» werden nun wohl weitere rund 200 Angestellte ihre Jobs beim englischen Topklub verlieren. Betroffen seien teilweise auch beliebte und langjährige Mitarbeiter des Vereins. Die Kommunikation habe unmittelbar nach der Final-Pleite gegen Tottenham begonnen. Entsprechend schlecht sei die Stimmung im Klub, wo im Sommer auch kadertechnisch zahlreiche Veränderungen anstehen.

Offen ist, ob mit Ruben Amorim auch der prominenteste Angestellte des Klubs gehen muss. Er sollte eigentlich einen Umbruch vollziehen. Nach dem Desaster in der abgelaufenen Saison ist aber nicht mehr ganz sicher, ob er tatsächlich an der Spitze des Projekts stehen wird.

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Die Grasshoppers werden ihr Heimspiel in der Barrage gegen den FC Aarau im Cornaredo in Lugano austragen.

Nachdem unmittelbar nach Schlusspfiff gegen den FC St. Gallen (2:0) noch ein Geheimnis daraus gemacht wurde, wo die Zürcher denn nun spielen würden, ist am Morgen danach alles klar. Der FC Lugano gewährt den Hoppers Asyl und stellt das Cornaredo (natürlich gegen eine Miete) am kommenden Dienstag (Anfpfiff um 20.30 Uhr) zur Verfügung. GC-Fans, die ein Saisonabo besitzen, müssen keinen Eintritt zahlen. Ansonsten kosten die Tickets 10 Franken.

Ein Ausweichstadion wurde benötigt, da der Letzigrund aufgrund eines Konzerts der US-Band Imagine Dragons in der kommenden Woche besetzt ist. GC fragte auch bei anderen Vereinen an. Die Zusage erfolgte letztlich aus Lugano. Angesichts der grossen Distanz sicherlich nicht die bevorzugte Lösung.

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Beim FC Thun kommt es abseits des Rasens zu einer weiteren grossen Veränderung. Die Stockhorn Arena kriegt mit der Krankenkasse Visana eine neue Eigentümerin.

Dies bestätigen die Berner Oberländer in einer Medienmitteilung. Der Übernahmepreis beträgt 1 Mio. Franken. Visana soll während insgesamt zehn Jahren 3 Mio. Franken in die Jugend- und Frauenförderung investieren. Zudem bedeutet der geplante Besitzerwechsel für den FC Thun, dass er künftig keine Stadionmiete mehr zahlen muss. Einnahmen aus dem Ticketverkauf, der Gastronomie oder aus Vermietungen für Anlässe bleiben beim Super League-Aufsteiger. Im Gegenzug erhält Visana die Namensrechte am Stadion. Wie die Arena künftig heisst, ist unklar.

«Wir übergeben die Arena in die Hände eines langfristigen, verlässlichen Partners, dem der FC Thun ebenso viel bedeutet wie uns. Gleichzeitig tragen wir so zur finanziellen Gesundung unseres Clubs und zur Jugend- und Frauenförderung bei», sagt Christian Fröhlich, Präsident der Genossenschaft Arena Thun.

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Am letzten Spieltag der Relegation Group gewinnen die abstiegsgefährdeten allesamt und an der Tabellensituation ändert sich nichts: Winterthur rettet sich und bleibt erstklassig, GC muss in die Barrage gegen Aarau und Yverdon steigt nach zwei Jahren wieder ab.

Die Romands dominieren den FC Zürich zwar zu Hause lange Zeit und gewinnen am Ende mit 3:2 eher zu knapp. Dieser Sieg nützt allerdings nichts, da die Zürcher Klubs ihre Heimspiele ebenfalls ziemlich souverän gewinnen: Winterthur legt den Grundstein zum Sieg gegen Sion mit zwei Treffern von Christian Gomis. Diese 2:0-Führung verwalten die Eulachstädter bis zum Schluss. Der Jubel auf der Schützenwiese ist riesig. Während langer Zeit sah der FCW in dieser Saison wie der sichere Absteiger aus. Letztlich rettet sich die Mannschaft von Trainer Uli Forte sogar direkt.

Auch im Letzigrund ist der Jubel (vorerst) gross: Den FC St. Gallen besiegen die Hoppers ebenfalls mit 2:0. Somit trifft GC am Dienstag und Freitag der kommenden Wochen. Nach wie vor ist unklar, wo das Heimspiel der Hoppers stattfindet.

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Real Madrid muss eine weitere bittere Verletzungspille schlucken: Youngster Endrick fällt für die anstehende Klub-WM aus.

Nachdem das Lazarett in den vergangenen Wochen immer grösser wurde, gesellt sich nun auch noch der 18-jährige Brasilianer dazu, der zuletzt aufgrund der zahlreichen Ausfälle mehr Einsatzzeiten erhielt. «Nach den Tests, die heute durch den medizinischen Dienst von Real Madrid an unserem Spieler Endrick durchgeführt wurden, wurde bei ihm eine Kniesehnenverletzung im rechten Bein diagnostiziert. Weitere Entwicklung abzuwarten», heisst es von Seiten des Vereins. Diese Blessur bedeutet eine mehrwöchige Ausfallzeit. «ESPN» rechnet mit rund zwei Monaten Zwangspause.

Endrick war bis zur jüngsten Blessur neben Arda Güler und Luka Modric der einzige Spieler im Real-Kader, der in dieser Saison noch verletzungsfrei blieb.

Nun ist er neben Eduardo Camavinga (Adduktoren) und Ferland Mendy (Oberschenkel) der dritte sichere Ausfall für die Klub-WM. Immerhin kehren die Verteidiger Antonio Rüdiger und David Alaba für das Turnier in den USA wohl zurück.

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Murat Yakin hat auf einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen betont, dass die Türe für Xherdan Shaqiri bei der Nationalmannschaft weiterhin offen sei – unter gewissen Bedingungen. Wenige Stunden später äussert sich der 33-Jährige selbst.

Der FC Basel hat nach dem Gewinn der Meisterschaft und vor dem Cupfinal zur Medienkonferenz mit Shaqiri und auch Trainer Fabio Celestini geladen. Natürlich wird Shaqiri direkt auf die Worte von Yakin angesprochen, der auf der Pressekonferenz zur Kaderbekanntgabe für die Juni-Länderspiele gesagt hat, dass er den FCB-Profi anrufen wollte und diesem dann eine Sprachnachricht hinterliess.

Shaqiri hat diese Nachricht noch nicht gehört und auch noch gar nicht entdeckt, wie er betont. Er habe derart viele Gratulationen, Anrufe und Nachrichten erhalten, dass er noch nicht alles gecheckt hat. Am Donnerstag hatte er ausserdem einen Termin in Bern als die Präsidentin des Kosovo, Vjosa Osmani Sadriu, auf Staatsbesuch in der Schweiz war und er für das Bankett geladen war.

Auf ein mögliches Nati-Comeback angesprochen sagt Shaqiri schliesslich: «Ihr kennt meine Gedanken, was die Nationalmannschaft betrifft. Ich bin gerade sehr zufrieden, wie es ist.» In der Vergangenheit betonte der FCB-Star, dass er glücklich sei, sich aktuell vollends auf Basel konzentrieren zu können. Er fügt an: «Fakt ist, dass ich beim FC Basel bin. Sag niemals nie, aber im Moment ist die Türe Nationalmannschaft für mich noch zu. Ich fokussiere mich nur auf den FC Basel.» Ob es im Hinblick auf die Zukunft doch noch zu einem Comeback für die Schweiz kommen könnte, liegt noch in den Sternen.

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Murat Yakin verzichtet für die Länderspielreise in die USA im Juni auf Xherdan Shaqiri und hat den formstarken FCB-Profi nicht zum Comeback bewegt. Grundsätzlich wäre die Türe für den 33-Jährigen offen, aber möglicherweise nur zu Bedingungen, die diesem nicht passen.

Yakin sagt bei der Bekanntgabe des Kaders für die Länderspiele gegen Mexiko und die USA, dass er Shaqiri am Mittwoch angerufen habe. Dieser hat den Hörer allerdings nicht abgenommen und so habe er ihm eine Sprachnachricht hinterlassen und ihm zum Gewinn der Meisterschaft und zu seinen Leistungen gratuliert. Zu einem möglichen Shaqiri-Comeback in der Nati sagt Yakin: «Wir haben seinen Rücktritt respektiert. Er kennt seine Rolle und hat diese auch an der EM im Sommer gut ausgefüllt. Aber für mich Tür ist weiterhin offen. Wir werden das in Zukunft anschauen, es muss aber auch von ihm die Bereitschaft kommen.»

Yakin führt auch aus, dass der FCB-Profi seine Rolle kenne: Genau diese war aber offensichtlich ein Grund für den Rücktritt des Edeltechnikers. Auch künftig würde Shaqiri wohl höchstens als Edeljoker oder in ausgewählten Spielen, wie an der EM gegen Schottland, zum Zug kommen. Ob der Basler Topskorer unter diesen Bedingungen ein Comeback gibt, ist fraglich.

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Der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin hat das Aufgebot für den US-Trip mit den Spielen gegen Mexiko und die USA im Juni bekanntgegeben. Mit Johan Manzambi ist ein Neuling dabei.

Der 19-jährige Allrounder konnte sich in den vergangenen Wochen beim SC Freiburg in den Vordergrund spielen und hat sich nun auch seine erste Nomination für das A-Team verdient. Yakin streicht insbesondere seine Flexibilität heraus. Der Nati-Coach sieht ihn eher in einer offensiven Rolle: «Johan spielt mit 19 Jahren in der Bundesliga und gehört dort bereits zu den Leistungsträgern. Er ist offensiv vielseitig einsetzbar und auch deshalb sehr interessant für uns.»

Mit Granit Xhaka, Manuel Akanji, Nico Elvedi, Ulisses Garcia, Ardon Jashari, Marvin Keller und Silvan Widmer gibt es im Nati-Aufgebot gleich fünf Rückkehrer. Kein Comeback gibt es von Xherdan Shaqiri, wobei Yakin betont, dass die Türe für diesen offen sei.

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Der SC Kriens erhält auch in zweiter Instanz keine Lizenz für die Teilnahme an der Challenge League und kann somit nicht mehr aufsteigen. Mit dem Entscheid der Swiss Football League sind die Innerschweizer nicht einverstanden.

Klubpräsident Werner Baumgartner äussert sich auf der Webseite des Vereins sehr klar. Für ihn ist die Entscheidung der Lizenzkommission nicht nachvollziehbar: «Der Entscheid ist sehr frustrierend. Für uns alle. Nach dieser erfolgreichen Saison. Wir haben bei der Eingabe des Lizenzdossiers Dokumente nach der offiziellen Eingabefrist nachgereicht, was in der Vergangenheit immer möglich war. Das war ein Fehler von uns. Die Liga hat uns bei der Nachreichung unterstützt und hatte nun mehr als sechs Wochen Zeit die Unterlagen zu prüfen. Nun erhalten wir diesen Negativentscheid ohne Nennung von Gründen. Ich erachte das als unanständig. Die SFL übt sich offensichtlich lieber in Formalismus als sich den eigentlichen Themen zum und um den Fussball zu kümmern. Das geht nicht und dagegen wehren wir uns.»

Der SC Kriens prüft das weitere Vorgehen und schliesst auch juristische Schritte nicht aus. In der Tabelle der Promotion League liegt das Team ein Spieltag vor Schluss mit einem Punkt Rückstand auf Rapperswil-Jona auf dem zweiten Platz. Sollte der Aufstieg sportlich gelingen, sind rechtliche Schritte denkbar.

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