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Der FC Lugano gibt Mutationen auf Spielerseite bekannt – gleich ein halbes Dutzend müssen den Klub aus dem Tessin verlassen.

Der FC Lugano gibt vor dem abschliessenden Heimspiel in der Super League gegen YB (Samstag, 18 Uhr) ein halbes Dutzend Abgänge offiziell bekannt.

Nicht verlängert werden laut Vereinsangaben die Verträge mit dem Tschechen Roman Macek, den Argentiniern Milton Valenzuela und Ignacio Aliseda, dem Polen Kacper Przybylko sowie mit Boris Babic und Allan Arigoni.

In Valenzuela und Aliseda werden somit zwei Stammspieler verabschiedet, Letztgenannter fiel verletzungsbedingt den Grossteil der Saison aus.

Macek trug immerhin sechs Spielzeiten das Lugano-Trikot und absolvierte in diesem Zeitraum 134 Pflichtspiele. Przybylko erzielte in der laufenden Saison sieben Tore. Babic und Arigoni spielten schon länger keine Rolle mehr.

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Der FC Zürich trennt sich im Sommer von vier weiteren Spielern: Fernand Goure, Doron Leidner und Mohammad Mahmoud und Jean-Philippe Gbamin müssen gehen.

Die ersten drei waren in der aktuellen Saison an den FCZ ausgeliehen. Optionen zur definitiven Übernahme werden nicht aktiviert. Sie kehren zu ihren Stammklubs zurück. Zudem wird der auslaufende Vertrag mit Gbamin nicht verlängert.

Stürmer Fernand Goure hatte in dieser Saison grosses Verletzungspech. Er zog sich Ende August 2024 eine schwere Knieverletzung zu und konnte deshalb in der Folge nicht mehr eingesetzt werden. Goure bestritt für den FC Zürich sechs Pflichtspiele und schoss in der ersten Cuprunde beim 2:0-Sieg gegen Zug 94 ein Tor. Er kehrt nach seiner Leihe in Zürich nun nach Belgien zum KVC Westerlo zurück.

Doron Leidner, der 23-jährige israelische Verteidiger, hatte ebenfalls mit vielen Verletzungen zu kämpfen und kam deshalb lediglich zu fünf Pflichtspieleinsätzen für die erste Mannschaft des FCZ. Er war von Olympiakos Piräus ausgeliehen.

Nach einer viermonatigen Leihe wird auch der 20-jährige deutsche Stürmer Mohammad Mahmoud den FCZ verlassen. Er wurde für die U21 verpflichtet und verpasste aufgrund verschiedener Verletzungen ebenfalls einen grossen Teil der Rückrunde. Für die erste Mannschaft des Stadtclubs bestritt Mahmoud vier Pflichtspiele, zudem absolvierte er drei Partien für die U21 in der Hoval Promotion League. Er schliesst sich wieder seinem Stammverein SV Elversberg an.

Der 29-jährige Mittelfeldspieler Jean-Philippe Gbamin wechselte im Februar dieses Jahres vom FC Nantes zum FC Zürich. Er bestritt für den FCZ 16 Pflichtspiele. In den entscheidenden Partien der Regular Season fehlte er dem Stadtclub verletzungsbedingt. Nach längeren Verhandlungen hat sich die sportliche Führung entschieden, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.

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Die Verantwortlichen des FC Augsburg greifen durch: Nach einer umfassenden Saisonanalyse werden Trainer Jess Thorup und der Schweizer Sportchef Marinko Jurendic freigestellt.

Die Fuggestädter haben die Bundesliga-Saison auf dem 12. Platz beendet. Offenbar zu wenig aus Sicht der Klubbosse. Wie am Freitagabend kommuniziert wird, müssen Thorup und Jurendic per sofort gehen. Zum Abgang von Thorup sagt Geschäftsführer Michael Ströll: «Wir bedanken uns bei Jess Thorup für seinen Einsatz in den vergangenen knapp zwei Jahren für den FC Augsburg. Jess hat sich zu jeder Zeit voll und ganz mit dem FCA identifiziert und uns in den letzten beiden Jahren stabilisiert. Die Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Wir sind jedoch nach intensiver Aufarbeitung und vertrauensvollen Gesprächen zu dem Ergebnis gekommen, für die weitere Entwicklung und Ausrichtung unseres Vereins eine Veränderung auf der Position des Cheftrainers vorzunehmen. Wir wünschen Jess und seiner Familie nur das Allerbeste.»

Den Nachfolger könnte der Klub bereits gefunden haben: Julian Nagelsmanns Noch-Assistent Sandro Wagner könnte nach dem Nations League-Finalturnier zum FCA wechseln.

Auch der frühere FCZ-Sportchef Marinko Jurendic muss in Augsburg nach zwei Jahren gehen. Ströll meint zu dessen Abgang: «Wir haben uns in den vergangenen Tagen intensiv mit sämtlichen Bereichen auseinandergesetzt. Auch die Ausrichtung unseres Klubs sowie die bisherige und weitere Entwicklung im sportlichen Bereich waren Kernthemen. In den vergangenen beiden Jahren haben wir gemeinsam einiges auf den Weg gebracht. Wir sind jedoch nach Abwägung aller Aspekte zu dem Ergebnis gekommen, uns in der sportlichen Führung neu aufzustellen. Wir danken Marinko für seinen Einsatz und sein Engagement für unseren FCA und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft.» Der Vertrag von Jurendic lief noch für eine weitere Saison. Wer ihn beerben wird, ist noch unklar.

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Friedhelm Funkel hatte nach dem Aufstieg mit dem 1. FC Köln erklärt, dass er die Mannschaft gerne auch in der Bundesliga trainieren würde. Inzwischen hat er seine Meinung revidiert.

Der 71-Jährige ist nicht davon überzeugt, dass ihm alle im Klub tatsächlich das Vertrauen aussprechen wollen und zieht sich deshalb zurück. «Ich habe nicht die 100-prozentige Zustimmung in den Gremien gespürt. Ich habe mir die Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht. Ich wäre sehr gerne FC-Trainer geblieben. Aber so macht es leider keinen Sinn», wird Funkel im «Kölner Stadt-Anzeiger» zitiert. Seine Entscheidung sei «unumstösslich».

Funkel hatte das Traineramt bei den Geissböcken für die zwei letzten Ligaspiele der Saison übernommen und gewann die beiden Partien gegen den 1. FC Nürnberg und Kaiserslauern. Nun ist klar, dass der Effzeh mit einem neuen Trainer in die kommende Spielzeit geht. Angeblich ist Urs Fischer nach dem Aufstieg des Klubs in die Bundesliga am Job interessiert.

Funkel kündigt derweil an, dass er für andere Aufgaben bereit ist: «Meine Trainerkarriere ist damit nicht beendet. Ich fühle mich dazu einfach zu fit.»

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Der 18-jährige Stürmer Emmanuel Tsimba unterschreibt bei den Young Boys einen Vierjahresvertrag bis 2029 und zählt ab sofort zum Kader der Profis.

Der Youngster stiess erst vor Jahresfrist von Servette zu den Bernern und kam in dieser Saison in der U21 zu 26 Einsätzen. Dabei gelangen ihm elf Treffer. Tsimba bestritt auch sechs Partien in der Youth League (vier Tore) und bestritt für die Profis vier Partien (drei in der Super League, einer im Cup).

Der Angreifer ist nach Linksverteidiger Rhodri Smith der zweite Youngster, den YB im Hinblick auf die kommende Saison in die Profi-Mannschaft hochziehen.

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Der FC Bayern holt den an Zweitligist SSV Ulm ausgeliehenen Spielmacher Maurice Krattenmacher im Hinblick auf die Klub-WM vorzeitig zurück.

Der 19-Jährige kehrt bereits zum 1. Juni hin an die Säbener Strasse zurück. Krattenmacher bestritt in der 2. Bundesliga in dieser Spielzeit 32 Partien und erzielte dabei drei Tore. Zudem steuerte er acht Assists bei.

Bayerns Sportdirektor Christoph Freund sagt: «Maurice Krattenmacher hat sich beim SSV Ulm wie erhofft sehr gut weiterentwickelt. Jetzt holen wir ihn zurück, um ihn bei der Klub-WM ein Stück näher an unser Profiteam heranzuführen. Er kommt aus der Umgebung von München und ist hier grossgeworden – solche Spieler wünschen sich unsere Fans. Maurice soll in den USA erstmals Erfahrungen über einen längeren Zeitraum in unserer ersten Mannschaft sammeln, danach werden wir mit ihm gemeinsam besprechen, wie seine nächsten Schritte aussehen können.»

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Real Madrid macht den bevorstehenden Abgang von Carlo Ancelotti offiziell.

Der 65-jährige Italiener verlässt den Verein nach dem letzten Heimspiel dieser Saison am Samstag gegen Real Sociedad. Insgesamt gewann er als Real-Coach 15 Titel. In der Medienmitteilung ist von einer «einvernehmlichen Trennung» die Rede. Ancelotti wird an der Seitenlinie durch Ex-Profi Xabi Alonso ersetzt.

Eigentlich lief Ancelottis Vertrag noch bis 2026. Nun «muss» er aber bereits ein Jahr früher gehen. Klubpräsident Florentino Perez sagt: «Carlo Ancelotti ist nun ein fester Bestandteil der grossen Madridista-Familie. Wir sind stolz darauf, einen Trainer zu haben, der uns zu so viel Erfolg verholfen und der auch die Werte unseres Vereins vorbildlich vertreten hat.»

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Kapitän Luka Modric verlässt Real Madrid zum Saisonende.

Damit endet bei den Madrilenen eine lange und äusserst erfolgreiche Ära. Modric stiess 2012 von Tottenham zum spanischen Topklub und gewann mit diesem insgesamt sage und schreibe 28 Titel. Damit ist er in der 123-jährigen Geschichte des Vereins sogar der erfolgreichste Spieler überhaupt. In der kommenden Saison hat es für Modric in der Mannschaft des neuen Trainers Xabi Alonso nun keinen Platz mehr. Der Verein kommuniziert, dass die Entscheidung im gegenseitigen Austausch erfolgt sei.

Während seinen 13 Jahren im Real-Trikot gewann Modric 2018 auch den Ballon d’Or. Modric wird in diesem Sommer mit dem Verein noch die Klub-WM bestreiten. Bereits am kommenden Samstag läuft er als Profi von Real letztmals im Santiago Bernabeu auf. Die Karriere soll noch weitergehen. Modric möchte die WM 2026 mit Kroatien bestreiten.

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Paris St. Germain kann mindestens bis 2030 auf die Dienste seines strategischen Beraters Luis Campos zählen.

Der 60-jährige Portugiese nimmt innerhalb der sportlichen Führung des Ligue 1-Klubs eine sehr wichtige Rolle ein und ist einer der Baumeister des Erfolgs in dieser Saison, in der PSG im Champions League-Finale steht. Campos stiess vor drei Jahren zu den Franzosen, nachdem er zuvor unter anderem bei Celta Vigo, Galatasaray, Lille und Monaco tätig war.

Auch in den kommenden Jahren wird Campos bei der Zusammenstellung der Mannschaft eine zentrale Rolle einnehmen. Offiziell ist er von der Qatar Sports Investments angestellt. Auch beim SC Braga nimmt er eine Beraterrolle ein. QSI hat den portugiesischen Klub 2023 übernommen.

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Der FC Thun bestätigt die Abgänge von Stürmer Hélios Sessolo und Innenverteidiger Leonardo Marcolli.

Sessolo hatte sich im März 2021 eigentlich der U21 der Berner Oberländer angeschlossen. In dieser Saison wurde er wegen verletzungsbedingten Ausfällen in den Kader der Profis berufen. Gleich beim Debüt erzielte er ein Tor. In der Folge kam er zu 20 Teileinsätzen. Dabei bleibt es allerdings: Wie von 4-4-2.ch in der vergangenen Woche berichtet, erhält der 32-Jährige keinen neuen Vertrag mehr.

Dasselbe trifft auch auf Abwehrspieler Leonardo Marcolli zu, der im Sommer 2021 aus Luzern zum Thuner Nachwuchs stiess. Seit Herbst 2024 trainierte der Innenverteidiger fix mit der 1. Mannschaft, seine Einsätze absolvierte er aber weiterhin bei der U21.

Noch keine Kommunikation gibt es in der Personalie Miguel Castroman (30).

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