Unter Tränen musste Lionel Messi den FC Barcelona im Sommer vorigen Jahres verlassen. Für Fussballdirektor Mateo Alemany kam der Abschied des Superstars nicht wirklich überraschend.

Der FC Barcelona musste Lionel Messi vor dem Start in diese Saison zu Paris Saint-Germain ziehen lassen. Weil sich die Azulgrana in einer schweren wirtschaftlichen Krise befinden, konnten sie den auslaufenden Vertrag mit La Pulga nicht mehr verlängern.

«Der Abgang von Leo Messi kam leider nicht überraschend. Es war die Realität des Augenblicks», geht Mateo Alemany auf dem Zeitstrahl ein halbes Jahr zurück. Der Barça-Fussballdirektor wurde ihm Rahmen eines Vortrags vor Studenten der London School of Echonomics Sports Business zu den Messi-Hintergründen befragt.

Alemany weiter: «Die einzige Möglichkeit für ihn, zu bleiben, bestand darin, dass Barça sich etwas anschliesst, was wir nicht wollten. Wir haben beschlossen, dass der Verein über allen anderen steht. Wir haben kommerziell viel verloren.»

Nach über zwei Dekaden in Diensten seines Herzensklubs zog Messi im Sommer vergangenen Jahres nach Paris weiter. Dort sind die Ansprüche an den 34-Jährigen enorm hoch. Messi kommt bisher auf 20 Ernstkämpfe mit sieben Toren und acht Vorlagen.

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