Hoffenheim befürchtet Fanproteste gegen Klub-Mäzen Dietmar Hopp
Die Klubverantwortlichen der TSG Hoffenheim haben gewissen Bammel vor dem Bundesligastart am kommenden Samstag. Grund dafür sind Anfeindungen gegen Dietmar Hopp.
Der 84-jährige Milliardär und Gesellschafter ist bei vielen eingefleischten Fans zur Persona non grata avanciert. Das Fass zum Überlaufen brachten die Entlassung des langjährigen Managers Alexander Rosen und die weiteren Abgängen im Management vor Saisonstart. TSG-Anhänger hatten rund um das Stadion in Sinsheim und dem Trainingszentrum Transparente mit harscher Kritik befestigt. Unter anderem war zu lesen: «125 Jahre TSG – Aufgebaut und zerstört – danke für Nichts!» Auf einem anderen Plakat stand: «Wir Fans sind der Verein. Hopp verpiss Dich!»
Die Klubverantwortlichen sprechen inzwischen davon, dass die Kommunikation zwischen dem Verein und den Fanclubs zum Erliegen gekommen sei. Man befinde sich in einer eskalativen Situation.
In einem Mediengespräch betonen die TSG-Manager, dass verhindert werden soll, «dass Dietmar Hopp aus seinem eigenen Stadion gemobbt wird.» Ziel sei es, mit den Fans wieder in den gesitteten Dialog zu treten.
Als kurzfristige Massnahme wurde unter anderem das Fanlager im Stadion von Sinsheim geräumt, weil gerade dort Plakate mit Hassbotschaften erstellt werden könnten.
Hoffenheim begrüsst am Montag zum Bundesligastart Holstein Kiel.












