Der wahre Grund für den Zoff zwischen Bayern & Bayer
Bayern-Boss Fernando Carro hat in dieser Woche eine scharfe Attacke in Richtung Bayerns Sportvorstand Max Eberl lanciert, die in München grossen Ärger ausgelöst hat. Hintergrund ist offenbar eine Ansage von der Konzernleitung von Bayer.
Wie die «tz» berichtet, hat diese die Leverkusener Verantwortlichen nach der Meistersaison dazu aufgefordert, Kapital in Form von Transfererlösen zu schöpfen. Bayer soll sich mit Bayern über einen Wechsel von Jonathan Tah mündlich geeinigt haben. Inzwischen ist der deutsche Rekordmeister allerdings zurückgerudert. Bayer-Klubboss Carro hat dies sichtlich verärgert. So sehr, dass er bei einem Fanclub-Treffen gesagt hat, dass er von Max Eberl «nichts, absolut nichts» halte und nicht mit diesem verhandeln würde.
Die Bayern reagierten umgehend und betonten, dass sie solche Aussagen nie akzeptieren würden. Carro hat sich zwar rasch entschuldigt, das Verhältnis ist nun allerdings mindestens angespannt.
Leverkusen hat in dieser Saison «erst» Sardar Azmoun (29/Al-Ahli), Patrick Pentz (27/Bröndby) und Iker Bravo (19/Udinese Calcio) verkauft. Damit wurde die Aufgabe der Konzernleitung bislang nicht erfüllt. Jene Spieler, die ihre Marktwerte innerhalb der vergangenen Saison massiv erhöhen konnten, stehen nämlich alle noch unter Vertrag und haben bisher keine Einnahmen generiert – Tah inklusive. Beim deutschen Nationalspieler droht nächstes Jahr sogar ein ablösefreier Abgang, da sein Vertrag im Juni 2025 ausläuft.












