Suspendierter Varela setzt sich zur Wehr
Guillermo Varela wehrt sich offensiv gegen seine Suspendierung.
Eigentlich sollte in dieser Woche bei Eintracht Frankfurt vor allem das Sportliche im Vordergrund stehen. Die SGE bestreitet am heutigen Samstag (20 Uhr) das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund. Doch es kam ganz anders: Anfang der Woche liess sich Guillermo Varela ein Tattoo stechen, das sich entzündete. Daraufhin wurde er bei Eintracht Frankfurt suspendiert. Nun spricht erstmals der Uruguayer.
«Ich kann mir nicht erklären, warum man mich so hart bestraft», so die Leihgabe von Manchester United gegenüber der «Süddeutschen Zeitung». Er sei nicht der einzige Spieler der Eintracht, der sich vor dem Finale ein Tattoo habe stechen lassen: «Aber nur ich wurde ans Kreuz genagelt, als ob ich gegen den Trainer handgreiflich geworden wäre.»
Varela erwägt juristisch gegen seine Suspendierung vorzugehen. In seiner Zeit bei United sei er «vor dem FA-Cup-Finale 2016 mit mehreren Spielern losgezogen» und habe sich «ein Tattoo stechen lassen, und dann haben wir den FA Cup gewonnen». Er habe dies nun wiederholen wollen, weil es in Manchester so viel Glück gebracht hatte. «Mein Name wird besudelt», beklagte er, «ich frage mich, was Real Madrid mit Sergio Ramos machen müsste. Der tätowiert sich jede Woche.»












