Yann Sommer umwehen seit einigen Wochen Abschiedsgerüchte, sein Vertrag bei Borussia Mönchengladbach läuft in weniger als einem Jahr aus. Was die Situation nun verschärft: Der Nati-Goalie vermeidet ein Bekenntnis zum Tabellenführer der Bundesliga.

Yann Sommer war gut gelaunt nach dem 1:0-Sieg gegen Hertha BSC. Schliesslich steht der Schweizer Nationaltorhüter mit Borussia Mönchengladbach kurzzeitig auf Tabellenplatz 1 der Bundesliga. Zu klären gilt es mit dem 33-Jährigen noch die Vertragssituation. Sein Kontrakt läuft 2023 aus, eine Verlängerung steht weniger als zwei Wochen vor Ende des Transferfensters aus.

«Es sieht gut aus. Wir sind in sehr offenen Gesprächen mit dem Klub. Überhaupt kein Stress», sagte Sommer lachend auf «DAZN»-Nachfrage. Ob er aber bleiben werde, wenn die Gespräche gut laufen, liess Sommer indes offen: «Wir werden sehen. Ich bin schon lange hier und habe schon viele schöne Sachen mit diesem Klub erlebt. Ich habe immer gesagt, solange ich hier spiele, werde ich alles, was ich habe, für diesen Klub geben.»

Eine klares Bekenntnis hört sich anders an. Gladbachs Trainer Daniel Farke betonte derweil nicht das erste Mal, dass er Sommer gerne langfristig in seiner Mannschaft haben wolle. Und auch Sportdirektor Roland Virkus ist immer dabei, Sommer öffentlichkeitswirksam von seiner Unterschrift zu überzeugen.

Ob das gelingen wird, bleibt offen. Der OGC Nizza war lange sehr stark an Sommer interessiert, ein Transfer kam allerdings nicht zustande. Kürzlich war auch von Manchester United als angeblich ernsthaftem Interessenten zu lesen. Konkret wurde es hier bisher aber nicht.

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