Favre wird beim BVB vorgestellt und kündigt Transfers an
Borussia Dortmund hat am Freitag seinen neuen Trainer Lucien Favre vorgestellt. Der Schweizer kündigte direkt weitere Transfers an.
Wenn ein Klub wie der BVB anrufe, könne man nicht ablehnen, teilte Favre den Journalisten in Dortmund gleich zu Beginn mit und betonte, dass er sich auf die Herausforderung freue. Rasch wurde klar, dass er sich direkt in die Arbeit stürzen will. An der von ihm bislang zelebrierten Spielweise soll sich auch beim BVB nichts ändern. «Mein Wunsch ist, dass wir das Spiel machen. Von Anfang an, mit dem Torhüter, wenn es möglich ist», stellte er klar.
Der 60-Jährige teilte auch mit, dass der aktuelle Kader wohl noch nicht jenem entspricht, mit dem er die gesamte Saison bestreitet. «Alle wissen, dass der Kader gross ist. Es wird noch ein paar Bewegungen in beide Richtungen geben», führte er aus. Manager Michael Zorc fügte hinzu, dass es wünschenswert sei, dass der Kader noch verkleinert werde und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke meinte, dass es mindestens zwei Transferperioden brauche, um vom Spielermaterial her dahin zu kommen, wo man hin will.
Der BVB-Boss war auch auffallend stark daran interessiert, die Erwartungshaltung an Favre zu dämpfen: «Wichtig ist, dass Lucien Favre nicht mit einer übermässigen Erwartungshaltung überfrachtet wird. Wir müssen uns Zeit geben.» Die Qualifikation zur Champions League nannte er dann aber doch als konkretes Ziel für die anstehende Saison.












