Manuel Akanji setzte in der während und nach dem WM-Aus in der Schweiz mitunter hitzig geführten «Doppelbürger-Diskussion» ein klares Statement und posierte in den Ferien im Nigeria-Trikot. Jetzt hat er sich erstmals dazu geäussert.

Im Trainingslager von Borussia Dortmund in Bad Ragaz wurde der Nati-Verteidiger vom «Blick» auf die Gründe und Hintergründe seiner Aktion angesprochen. «Das ist ein schönes Leibchen. Deshalb hatte ich es an», meinte Akanji und führte aus: «Ich bin Doppelbürger. Ich bin stolz darauf Nigerianer zu sein und stolz darauf Schweizer zu sein. Ich trug fast einen Monat das Schweizer Shirt. Kaum habe ich einmal das Nigeria-Dress an, kommt das in den Zeitungen. Ich weiss nicht, was daran schlimm ist. Ich bin da, um Fussball zu spielen.»

Angesichts dieser Worte wird klar, dass der 23-Jährige keine Lust auf weitere Diskussionen hat und zu seinen Wurzeln steht. Er konzentriert sich nun auf den Saisonstart mit dem BVB. Der Zürcher verfolgt mit Dortmund grosse Ziele.

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