Ex-Dortmund-Profi Alex Frei blickt vor dem Champions League-Finale zwischen dem BVB und Real Madrid auf einige seiner früheren Weggefährten zurück. Ein Thema ist auch Abwehrspieler Mats Hummels.

Mit diesem spielte Frei während seiner Zeit in Dortmund (2006 bis 2009) zusammen als Hummels von Bayern München als noch sehr junger Spieler erstmals zu Dortmund wechselte. Damals sei der Innenverteidiger noch ein ganz anderer Spieler gewesen als später. «Schon im ersten Training trat er sehr selbstbewusst auf, manchmal mit dem Hang zum Phlegmatischen
«, erzählt Frei gegenüber «Blick».

Hummels sei aber «äusserst wissbegierig» gewesen und holte sich «laufend Ratschläge von uns älteren Spielern ab.» Genau dieses Verhalten hat ihn zu einem sehr grossen Spieler und später auch Weltmeister von 2014 gemacht, ist Frei überzeugt: «Mats machte schnell Fortschritte, mit 25 war er ein ganz anderer Spieler als mit 18. Man muss sehen: Er musste sich nach dem Wechsel nach Dortmund gegen Cracks wie Wörns und Kovac durchsetzen – und hat das schnell geschafft. Er ist jetzt 35 und performt immer noch auf sehr hohem Niveau.»

Aus Sicht des Schweizer Nati-Rekordtorschützen sollte der Dortmunder Abwehrchef seine Karriere noch längst nicht beenden. Eine diesbezügliche Entscheidung will Hummels im Laufe des Juni treffen.

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