Nichts ist für einen Verein ärgerlicher als ein guter Fussballspieler, der während einem wichtigen Turnier gesperrt wird. Doch leider passiert das häufiger als man denkt. Die Gründe dafür sind manchmal überraschend und auffällig gedankenlos. Wir sehen uns die unglaublichsten Fälle gesperrter Fussballspieler an und erklären, wie es dazu kommen kann.

Es gibt zahlreiche Gründe für eine Sperre im Fussball. Spieler müssen sich natürlich an bestimmte Regeln halten und tun sie das nicht, droht ihnen eine Sperre.

Es gibt bei einer Roten Karte die Möglichkeit einer Sperre oder auch einer Geldstrafe.

Hier sind die häufigsten Gründe für eine Sperre von Fussballspielern:

  1. Zu viele Rote Karten: Hat ein Spieler bereits viele Rote Karten erhalten und verhält sich unsportlich, rücksichtslos oder sogar mit körperlicher Gewalt, kann es zu einer Sperre kommen.
  2. Unsportliches Verhalten: Ein solches Verhalten sieht man ab und zu auf dem Fussballplatz. Es tritt zum Beispiel auf, wenn ein Spieler einen anderen festhält oder aufgrund einer Notbremse, wenn ein Spieler zum Beispiel aufgrund eines unfairen Verhaltens fällt.
  3. Rücksichtsloses (rohes) Spiel: Als „rohes Spiel“ wird es bezeichnet, wenn ein Spieler aus Rücksichtslosigkeit verletzt wird. Dies kann zu einer Spielsperre von mehreren Spielen und auch zu einer Geldstrafe von mehreren Tausend Euro führen.
  4. Tätlichkeit: Erhält ein Spieler die Rote Karte aufgrund von Tätlichkeit mus er mit einer Sperre zwischen 6 Wochen und 6 Monaten rechnen. Dies tritt nur in seltenen Fällen auf, wenn Gewalt eingesetzt wird, zum Beispiel in Form von Schlagen, Treten, Beissen, Spucken oder Stossen.
  5. Wetten: Sportwetten bei neuen Wettanbietern sind bei vielen Sportfans beliebt, aber es ist DFB-Spielern laut den Regeln nicht erlaubt, auf bestimmte Fussballspiele bei internationalen oder deutschen Buchmachern zu wetten, wie auf Spiele des eigenen Vereins oder innerhalb derselben Spielklasse. Selbst wenn sie also keine Ahnung vom Ausgang eines Ereignisses haben, haben sie doch zu viele Insider-Informationen, um faire Wetten abgeben zu können.

Die Top 3 unglaublichsten Fälle gesperrter Fussballspieler:

Es ist manchmal als Zuschauer schwer nachzuvollziehen, was in den Köpfen der Spieler auf dem Platz vor sich geht. Vielleicht wissen sie es oft selbst nicht. Hier sind auf jeden Fall die skurrilsten Fälle gesperrter Fussballspieler:

  1. Ein Sportdirektor erhält eine Rote Karte

Max Eberl musste erkennen, dass selbst Sportdirektoren eine Rote Karte erhalten können. Im Spiel Mönchengladbach gegen den SC Freiburg im Jahr 2020 beschimpfte er laut Offizielle. Selbst nach Protesten hörte er nicht auf und schrie auch Timo Gerach, den Vierten Offiziellen im Spiel, an. Daraufhin wurde er mit Rot bestraft.

  1. Gerardo Bedoya verdient sich den Platz als Spieler mit den meisten Roten Karten

Unglaublich, aber wahr: Gerardo Bedoya hat 47 Rote Karten im Verlauf seiner Spielzeit erhalten. Es ist ein Wunder, dass der Mittelfeldspieler nach 30 oder 40 Karten überhaupt noch auf dem Platz erscheinen konnte! Einer seiner schlimmsten Vergehen passierte, als er einen Gegner mit seinem Ellbogen rammte und versuchte, ihn zu treten. Er wurde dafür von ganzen 15 Spielen ausgeschlossen. Das muss wehgetan haben, doch Bedoya liess sich nicht beirren und sammelte weiterhin Rote Karten!

Bedoya, der für die kolumbianische Nationalmannschaft spielte, war eigentlich auch ein recht guter Spieler, daher ist es schade, dass er so oft gesperrt wurde.

  1. Pepes auffällig unsportliches Verhalten ist schwer zu verfehlen

Obwohl Pepe bei Weitem nicht die meisten Karten eingesteckt hat (Gegen Gerardo Bedoyas 47 erscheinen seine 17 zart und harmlos. Doch sein Verhalten war oft auffällig unsportlich und es ist daher schwer, ihn nicht mit Roten Karten in Verbindung zu bringen. Zum Beispiel schwang er seine Arme einem Gegner direkt ins Gesicht oder erntete sich durch andere skurrile Verhaltensweisen Geld und Rot. Während er 17 Rote Karten hat, hat er übrigens sagenhafte 212 Gelbe Karten erhalten. Da hatte er Glück, dass er nicht häufiger Rot gesehen hat! Letztes Jahr hat Pepe beim FC Porto verlängert.

Was passiert bei einer Roten Karte?

Bei einer Roten Karte muss ein Spieler mindestens ein Spiel aussitzen, die genaue Anzahl wird aber in Deutschland vom DFB entschieden.

An der Entscheidung sind sowohl der Kontrollausschuss, das Sportgericht und das Bundesgericht, die alle zum DFB gehören, beteiligt.

Der Kontrollausschuss ermittelt und leitet die Ergebnisse seiner Ermittlungen an das Sportgericht des DFB weiter. Er informiert den Verein und den Spieler darüber, welche Strafe gefordert wird.

Rote Karten gab es übrigens nicht immer. Die erste Rote Karte wurde in den 70er Jahren erteilt, als Carlos Caszely (Chile) ein Foul an Berti Vogts verübte.

Die Karten selbst wurden eingeführt, da nicht alle Fussballspieler Englisch sprechen und den Schiedsrichter nicht immer verstehen können.

Rote Karten können nicht nur an Spieler, sondern auch an Offizielle, die an der Seitenlinie stehen, und sogar an Trainer vergeben werden. Dies ist noch recht neu und wurde zur Saison 2019/20 eingeführt.

Eine Rote Karte kann direkt verhängt werden oder als zweite Gelbe Karte erfolgen.

Bei all den Roten Karten, die Spieler erhalten können (oder besser gesagt, bereits erhalten haben) freuen wir uns, dass noch genügend Spieler auf dem Platz stehen, um ein gutes Spiel abzugeben!

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