Costa Ricas Nationaltrainer tritt aus Langeweile zurück
Costa Rica muss einen neuen Nationaltrainer suchen. Gustavo Matosas gab seinen Rücktritt bekannt – aus Langeweile!
«Ich habe gemerkt, dass man sich als Nationaltrainer unproduktiv fühlt, selbst wenn ich die Zeit mit dem Anschauen von Videos vergeude», teilte der 52-Jährige auf einer Pressekonferenz am Mittwoch mit. Er wolle s seine Spieler jeden Tag trainieren und nicht «nur einmal in zwei Monaten eine Woche». Vor Amtsantritt dachte Matosas laut eigener Aussage, dass er mit dem Arbeitsrhythmus klar käme, dies sei aber eine Fehleinschätzung gewesen: «Das bringt mich um. Ich habe nicht gewusst, dass es so hart ist.»
Ein letztes Mal wird er die Nationalmannschaft noch betreuen – am Freitag beim Länderspiel gegen Uruguay. Danach will er nie mehr ein Nationalteam coachen. «Ich habe nicht gewusst, dass es so langweilig ist. Ich bereue es nicht und ich gehe nicht frustriert, weil ich mein Bestes gegeben habe. Aber dieser Job ist nichts für mich», führte er aus.
Angeblich hat Matosas bereits ein neues Engagement: Er soll beim mexikanischen Erstligisten Atletico San Luis wieder als Klubtrainer anheuern.












