Die albanischen Fussballfans sind wütend auf die eigenen Behörden und haben einen Boykott der Heimspiele der Nati angekündigt.

Grund für die Aufruhr unter den Fans sind drastische Kontrollen der Polizei. «In den vergangenen Heimspielen gab es drastische Kontrollen gegen uns. Das haben wir nicht verdient. Wir sind keine Terroristen und wollen nur unsere Mannschaft unterstützen», sagt ein Supporter im albanischen Fernsehen.

Die grösste albanische Fangruppierung «Tifozat Kuq e Zi» hat nun entschlossen, bis zum Ende der WM-Qualifikation die Heimspiele zu boykottieren. Auswärts würden die Fans weitaus besser behandelt, sagen sie. Auch ein offener Brief des Fussballverbands brachte sie nicht zum Umstimmen.

Einzig eine Lockerung der Polizeikontrollen würde wohl dazu führen können. Ob es diese angesichts eines angeblich vereitelten Terroranschlags im Qualispiel gegen Israel geben wird, ist fraglich. Die UEFA hat den albanischen Verband ausserdem zuletzt mit 100’000 Franken bestraft. Grund dafür waren homophobe Gesänge im Spiel gegen Mazedonien und das Zünden von Pyro gegen Spanien und Liechtenstein.

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