Schweizer Exporte in den fünf europäischen Topligen (Spanien, England, Deutschland, Italien und Frankreich) sind weiterhin sehr gefragt. Weltweit schickt die Schweiz die fünftmeisten Spieler dahin.

Gemeinsam mit Belgien belegt die Schweiz diesen Spitzenplatz, wie das CIES in Neuenburg bei einer von der Swiss Football League in Auftrag gegebenen Studien ermittelt hat. Insgesamt zählte die Schweiz in der ersten Saisonhälfte 48 Legionäre in diesen Ligen.

Eine eher negative Entwicklung ist in der Super League zu beobachten: Der Anteil der im Klub ausgebildeten Spieler sank in den letzten Jahren nämlich markant. Von einem Spitzenwert von 29,6 Prozent im Jahr 2013 auf mittlerweile 21,5 Prozent. Damit liegt die Super League zwar deutlich vor der Premier League (10,0 Prozent) oder der Serie A (10,9 Prozent), aber etwa hinter der Ligue 1 (23,5 Prozent) und La Liga (24,1 Prozent).

In Sachen Ausländeranteil ist zum dritten Mal in Folge eine ansteigende Tendenz zu beobachten. Dies geht auch auf Kosten von Kaderplätzen, der im Klub ausgebildeten Akteure.

Altersmässig liegt die Super League eher im jüngeren Segment: Das Durchschnittsalter aller Profis beträgt 26,1 Jahre und ist damit im europäischen Vergleich, wo 31 Ligen miteinander verglichen wurden, tiefer als der Schnitt von 26,7 Jahren.

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