Durch einen Treffer in allerletzter Sekunde realisierte GC über die Barrage den Klassenerhalt in der Super League. Entsprechend emotional liefen die Interviews nach dem Spiel ab. Mittendrin: Captain Amir Abrashi.

Der Grasshopper Club Zürich siegte am Freitag mit 2:1 beim FC Thun und erreichte durch diesen Erfolg im Rückspiel der Barrage über Umwege den Klassenerhalt in der Super League. Amir Abrashi, der schon im Vorfeld mit viel Vereinsliebe zu den Medien sprach, war auch am Freitag auf dem höchsten emotionalen Level.

«Ich kann es gerade nicht in Worte fassen. Der Druck war enorm, viele haben es uns nicht gegönnt, dass wir oben bleiben», sagte der GC-Captain bei «blue Sport». «Ich habe nie den Glauben an diese Mannschaft verloren. Darum haben wir über die zwei Spiele völlig verdient gewonnen. Was all die Leute sagen, die es uns nicht gegönnt haben, ist mir völlig egal.»

Die Erleichterung beim 34 Jahre alten Leithammel, für den es in seiner Karriere die erste Barrage war, war bis in die heimischen Wonzimmer spürbar. Zum Ende des Interviews brachte Abrashi dann noch einen Satz, der sehr wahrscheinlich in jedem Saisonrückblick Verwendung finden wird.

«Jetzt trinke ich erst einmal ein Bier», sagte Abrashi, um dann schelmisch nachzuschieben: «Zu viel kann ich aber nicht trinken, ich muss morgen in die Nati einrücken.» Er steht im EM-Kader von Albanien.

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