Nächste Eskalationsstufe: Behörden sperren FCZ-Südkurve gegen Lausanne
Die Eskalation im Streit zwischen Fans, Klubs und Bewilligungsbehörden geht weiter: Für das Heimspiel des FC Zürich gegen Lausanne-Sport am 31. Januar werden die Stehplätze gesperrt.
Der FCZ darf somit für die Partie keine Tickets für die Sektoren D24 bis D27 verkaufen. Grund für die Sperrung sind Vorkommnisse ausserhalb des Stadions beim Klassiker zwischen dem FCZ und dem FC Basel. Rund um den Bahnhof Altstetten kam es zu Auseinandersetzungen einiger FCZ-Fans gegen die abreisenden Basler und auch gegen die Polizei.
Die Südkurve muss gegen Lausanne leer bleiben. Der Super Ligist hält in einer Mitteilung fest, dass er sich klar gegen dieses an einer Videokonferenz verhängte Urteil ausgesprochen hat. «Für den FC Zürich ist die aktuelle Kollektivstrafen-Praxis weder zielführend noch fair. Der FC Zürich ist nach wie vor der Meinung, dass die effektiven TäterInnen ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden müssen», schreibt der Klub. Der FCZ fordert zudem vom Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich eine anfechtbare Verfügung.
Wie die Fans auf diese neuerliche Kollektivstrafe reagieren, ist unklar. Erst am vergangenen Wochenende hatten sie zu einem Protest gegen Kollektivstrafen und das aktuelle Gebaren der Bewilligungsbehörden in Bern aufgerufen, der dann aber doch nicht durchgeführt wurde.
Bewilligungsbehörden sperren Stehplätze gegen den FC Lausanne-Sport am 31. Januar 2024:
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— FC Zürich (@fc_zuerich) January 23, 2024












