Zürcher hatten Zugriff
Der Basler Senkrechtstarter Asane Sow lässt GC trauern
Mit zwei Toren und zwei Assists hat sich Asane Sow am Wochenende beim 4:2-Sieg des FC Basel gegen Thun eindrücklich in der Super League angemeldet. Der 20-Jährige Flügelstürmer verzückte die Fans im Joggeli – dabei hätte er genauso gut bei den Grasshoppers landen können.
Die Zürcher dürften sich ziemlich ärgern, Sow an den FCB «verloren» zu haben. Bis zu seinem Wechsel ans Rheinknie auf diese Saison hin stand der junge Italo-Senegalese nämlich bei Serie C-Verein Pro Vecelli unter Vertrag. Dieser Klub gehört zur Bridge Football Group, die in diesem Sommer bekanntlich GC übernommen hat. Sow wurde jedoch nicht intern nach Zürich «weitergegeben», sondern für rund 600’000 Euro an den FCB verkauft.
Dies dürfte insbesondere GC-Coach Peter Zeidler ziemlich ärgern. Nur zu gerne hätte er in seinem Sturm mehr Durchschlagskraft. Sow hätte diese zweifellos gebracht, wie er bei seiner Galavorstellung am Sonntag unter Beweis gestellt hat. In Basel steht er nun langfristig bis 2030 unter Vertrag.
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