Nach dem erneut frühen Aus von Juventus in der Champions League mehrten sich in den vergangenen Tagen die Gerüchte über einen baldigen Abgang von Cristiano Ronaldo aus Turin. Sportdirektor Fabio Paratici erteilt den Spekulationen anlässlich des Glanzauftritts von CR7 beim 3:1-Sieg gegen Cagliari eine klare Abfuhr.

Ronaldo hat die Antwort auf die Kritik an ihm einmal mehr auf dem Platz geliefert und beim Auswärtssieg in Cagliari einen lupenreinen Hattrick geschnürt. Sein Vertrag bei Juve läuft noch bis 2022 und einen Transfer im Sommer wird es laut Sportdirektor Fabio Paratici trotz entsprechender Gerüchte nicht geben: «Über die Kritik an ihm kann ich nur lachen», sagt der Juve-Verantwortliche bei «Sky Italia» und führt aus: «Es ist ein Privileg, ihn in unserem Team zu haben. Er repräsentiert die Zukunft von Juventus.»

Ronaldo meldet sich nach dem Spiel erneut auf Instagram zu Wort und geht auf seine 770 Tore im Profifussball und den Vergleich mit Pele ein. Am Ende schreibt er: «Die Zukunft ist morgen und es gibt mit Portugal und Juventus immer noch viel zu gewinnen.»

Klingt nicht nach Abschied, ein Problem bleibt allerdings: Der Superstar kostet Juve jedes Jahr mehr als 30 Mio. Euro. Angesichts der Corona-Pandemie und den wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in denen auch die Turiner stecken, eine enorme Summe. Ein Verkauf scheint trotz allem nicht ganz ausgeschlossen. Italienische Medien brachten die Summe von 29 Mio. Euro ins Spiel, die ein Verein im Sommer als Ablöse zahlen müsste.

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