Real Madrid lässt seinen Superstar Cristiano Ronaldo in diesem Sommer wohl tatsächlich ziehen. Allerdings muss der Portugiese eine bestimmte Bedingung erfüllen.

Die Klubbosse und insbesondere Präsident Florentino Perez fordern Ronaldo dazu auf, öffentlich eine Erklärung über die Beweggründe für seinen Abschied bei den Madrilenen zu geben. Damit sollen wohl in erster Linie die Real-Fans «aufgeklärt» werden. Zuletzt wurde immer wieder über ein schwieriges Verhältnis zwischen CR7 und Perez gesprochen und geschrieben. Der Klubboss verspricht sich von einer solchen Erklärung wohl auch, dass er nicht als Schuldiger für den Ronaldo-Abgang bei Real verantwortlich gemacht wird.

Ganz so schnell, wie von einigen italienischen Medien am Donnerstag berichtet, wird es mit dem Ronaldo-Transfer indes nicht gehen. Zwar gäbe es intensive Gespräche mit Berater Jorge Mendes, doch Juventus habe beispielsweise noch kein konkretes Angebot an Real herangetragen.

Die Finanzierung ist weiterhin ein grosses Thema. Wirtschaftswissenschaftler Michaelangelo Verna rechnet bei «Sky Italia» aber schon einmal vor, dass Juventus dank Ronaldo auf zusätzliche Einnahmen in Höhe von rund 50 Mio. Euro pro Jahr rechnen könnte. Der Transfer würde die Merchandise-Verkäufe enorm ankurbeln und auch die Bekanntheit des Klubs noch einmal steigern. Alleine die Spekulationen über den Ronaldo-Transfer hat den Aktienkurs der alten Dame in den letzten Tagen in die Höhe schnellen lassen.

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