Vizepräsident Eduard Romeu schlägt Alarm: «Brauchen 500 Millionen, um Barça zu retten»
Der FC Barcelona kämpft weiterhin mit grossen finanziellen Problemen. Vizepräsident Eduard Romeu lässt die Alarmglocken schrillen.
Der Barça-Verantwortliche sorgt mit heftigen Aussagen für Unruhe und wohl auch einiges Schweisstreiben bei allen Supportern der Katalanen. Wie er gegenüber «Sport» im Hinblick auf die Mitgliederversammlung vom 16. Juni erklärt, gehe es darum, «den Klub von den Toten wieder auferstehen zu lassen.» Die Offiziellen wollen an der Versammlung von den Mitgliedern die Erlaubnis einholen, Merchandising- und TV-Anteile verkaufen zu dürfen. Romeu nennt mit 500 Millionen Euro auch eine Summe, die es für die Barça-Rettung braucht. «Die finanzielle Lage ist immer noch sehr angespannt.» Immerhin wisse der Klub aber, wo die Missstände liegen und wo angesetzt werden kann.
Zusätzlich zu den 500 Millionen kämen noch aufgeschobene Gehälter hinzu, die ein weiteres Minus von 150 Mio. Euro bedeuten. Der Klub könnte interne Vermögenswerte veräussern, um an das nötige Geld zu kommen. Zuletzt hatte der Verein bereits einen millionenschweren Deal über Stadionnamensrechte und Trikotsponsoring mit Spotify abgeschlossen. Die Einnahmen aus diesem Vertrag reichen aber bei weitem noch nicht, um die hohen Schulden tilgen zu können. In erster Linie gehe es darum, das kommende Geschäftsjahr ohne Verlust abzuschliessen.
Probleme gibt es auch bei der Kaderplanung: Teure Neuzugänge sind nur möglich, wenn andere Spieler verkauft werden oder erneut auf einen Teil ihres Salärs verzichten bzw. dieses aufschieben lassen.












