Die UEFA führt im Hinblick auf die Europameisterschaft eine neue Regel ein, was die Kommunikation mit dem Schiedsrichter betrifft. Der Schweizer Nati-Captain Granit Xhaka hat gewisse Bedenken.

Neu sollen und dürfen nur noch die Kapitäne der Mannschaften mit dem Unparteiischen sprechen. Rudelbildungen, wie sie in der Vergangenheit immer wieder auftraten oder auch das penetrante Einreden mehrerer Spieler auf die Referees sollen damit unterbunden werden. Xhaka sagt gegenüber «Blick», dass die Regel einerseits gut sei, da damit der Respekt gefördert werde. Allerdings hat er auch Bedenken: «Das ist einerseits schön und gut, aber ich denke, dass es dadurch viel mehr Karten geben wird als in anderen Turnieren.»

Viele Profis müssen sich aus Sicht der Leverkusener umstellen – je nachdem, wie rigoros die neue Handhabung tatsächlich angewandt wird: «Ich glaube, das wird für alle Mannschaften eine grosse Herausforderung. Es gibt viele Spieler, die sehr emotional sind und die sich nun umgewöhnen müssen.»

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