Nach den Nati-Rücktritten von Valon Behrami und Gelson Fernandes meldet sich ein weiterer Routinier zu Wort: Johan Djourou will weiterhin für die Schweiz auflaufen.

Im «Blick» bestätigt der Romand, dass auch er einen Anruf von Nati-Coach Vladimir Petkovic erhalten habe. Dieser habe ihm mitgeteilt, dass er in den anstehenden Spielen im Herbst nicht auf ihn zählen würde. Allerdings fügt Djourou eine wichtige Ergänzung an: «Der Coach sagte mir, er zähle in Zukunft nach wie vor voll auf mich.»

Dass der 31-Jährige in den anstehenden Spielen in der Nations League nicht aufgeboten wird, ist für diesen kein Problem: «Kein Problem. Ich stehe zur Verfügung, wenn er mich braucht.» Petkovic will in diesen Spielen jüngere Kräfte einsetzen.

Das besagte Telefongespräch zwischen dem Verteidiger von Serie A-Klub SPAL und dem Nationaltrainer sei rund zwei Wochen her.

Offenbar erst am Montag hörte Behrami vom Nati-Coach. Der Mittelfeld-Puncher trat als Folge eines «30 Sekunden-Gesprächs» zurück und schlug verbal in einem Interview mit «RSI» ziemlich um sich.

Djourou äussert sich dazu nicht. Der nachfolgende Rücktritt von Gelson Fernandes war für ihn hingegen keine Überraschung: «Gelson hat schon vor Monaten gesagt, dass nach der WM Schluss sei. Dass er jetzt abtritt, ist also bloss noch eine Vollzugsmeldung.»

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