Bei Ligue 1-Klub Paris St. Germain herrscht inzwischen das ganz grosse Chaos: Lionel Messi wird von den Ultras beleidigt, auch vor dem Haus von Neymar gibt es Proteste und die Klubleitung wird scharf kritisiert.

Die Fans lassen ihrer Wut nach den jüngsten Vorgängen und Entwicklungen im Verein freien Lauf. Der Skandal um Messi, der nach einem nicht autorisierten Kurztrip nach Saudi-Arabien klubintern gesperrt wurde und wohl nie mehr ein Spiel für die Pariser bestreiten wird, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Am Mittwoch fordern die Ultras den sofortigen Rausschmiss von Messi. Die temporäre Suspendierung ist ihnen offenbar zu wenig.

Auch vor dem Haus von Neymar in Paris sind Protestler zu sehen. «Hau ab», skandieren sie da. Marco Verratti wird auch in die Sprechchöre eingebunden.

Einzig Kylian Mbappé bleibt bisher verschont. Er hat den Ultras zuletzt den Gewinn der Champions League (mit PSG) versprochen und ist mit ihnen gut gestellt. Es stellt sich allerdings die Frage, ob er angesichts dieser Vorfälle überhaupt noch Lust auf einen (langfristigen) Verbleib beim Ligue 1-Klub hat.

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