Bayern-Coach Thomas Tuchel hatte sich nach dem 4:0-Sieg gegen Borussia Dortmund mit ironischen Kommentaren gegen die Kritik der TV-Experten Lothar Matthäus und Didi Hamann gewehrt. Schon kurze Zeit später soll der 50-Jährige einige seiner Aussagen allerdings bereut haben.

Insgesamt kam Tuchel laut «Sport Bild» rasch zur Erkenntnis, dass er etwas übertrieben hatte. Ausserdem unterlief ihm ein inhaltlicher Fehler. So ordnete er den Vorwurf von «Zerwürfnissen innerhalb der Mannschaft» den beiden Sky-Experten Matthäus und Hamann zu. Tatsächlich stammten diese Unterstellungen allerdings aus einem Bericht von «Sport 1».

Matthäus und Hamann verwiesen eher auf fehlende Konstanz und im Falle von Matthäus auf eine fehlende Entwicklung in den letzten Monaten. An dieser Kritik hält der Ex-Nationalspieler fest.

Tuchel erhielt nach seinem Rundumschlag immerhin Unterstützung von Klubpräsident Herber Hainer und auch Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. «Dass sich alles auf die Pokalniederlage reduziert und Siege auch noch schlecht gesprochen werden, ist absolut nicht in Ordnung», sagte Dreesen dem «kicker»: «Dass Thomas Tuchel das nicht auf sich sitzen lässt, ist vollkommen verständlich, und dabei bekommt er unsere volle Rückendeckung.»

Mehr Dazu
Mehr entdecken