Bayern-Coach Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic sollen bei der Kaderplanung nicht immer die gleiche Meinung vertreten. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge klärt nun über den angeblichen Streit der beiden auf.

Bei «Sky» betont Rummenigge, dass sich Flick und Salihamidzic weiterhin gut verstehen und sich normal unterhalten: «Ich glaube nicht, dass das Verhältnis zwischen den beiden angekratzt ist. Es sind zwei Persönlichkeiten, die bei uns in der sportlichen Führung eine grosse und wichtige Aufgabe haben: die Mannschaft so erfolgreich zu gestalten, dass wir am Ende des Tages Titel gewinnen», so der Bayern-Boss.

Der 65-Jährige zieht einen Vergleich zwischen ihm und dem früheren Präsidenten Uli Hoeness heran: Sie hätten auch immer wieder mal eine unterschiedliche Meinung gehabt, «aber deshalb habe ich nie ein grosses Problem mit Uli gehabt. Das muss man auch mal aushalten».

Zuletzt wurde auch Flick auf sein Verhältnis mit Salihamidzic angesprochen. Nach dem 4:1-Sieg gegen Hoffenheim am letzten Samstag sagte er gegenüber «Sky»: «Letztendlich geht es darum, wir beide haben den Anspruch, dass wir aus der Mannschaft möglichst eine erfolgreiche Mannschaft machen und natürlich ist es so, dass wir ab und zu unterschiedlich diskutieren, das gehört dazu.»

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