Nach Social Media-Posts: Der FC Bayern sperrt Mazraoui nicht
Der FC Bayern teilt mit, dass er Noussair Mazraoui nach dessen Posts in den sozialen Medien rund um den Konflikt in Israel bzw. Palästina nicht sperrt.
Der 25-jährige Marokkaner hatte sich inhaltlich klar auf die Seite der Palästinenser geschlagen. In dieser Woche musste er nach der Rückkehr aus der Nationalmannschaft zum persönlichen Gespräch bei der Klubführung antraben. Bayerns Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen sagt dazu: «Noussair Mazraoui hat uns glaubwürdig versichert, dass er als friedliebender Mensch Terror und Krieg entschieden ablehnt. Er bedauert es, wenn seine Posts zu Irritationen geführt haben. Der FC Bayern verurteilt den Angriff der Hamas auf Israel.»
Der FC Bayern und auch Mazraoui würden der Übertragung des Nah-Ost-Konflikts und seiner Gewalt in das dem Frieden verpflichteten Deutschland entschieden entgegentreten. Hass und Gewalt jeder Art haben in der politischen Kultur Deutschlands keinen Platz.
Zudem stellt sich der Verein an die Seite der jüdischen Gemeinde Deutschlands und an die Seite Israels; nichts rechtfertige die Ermordung von Kindern und Familien.
Stellungnahme des FC Bayern München zu Noussair Mazraoui.
— FC Bayern München (@FCBayern) October 20, 2023












