Max Eberl reagiert auf Carro-Attacke betont lässig
Bayerns Sportvorstand Max Eberl äussert sich auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen Ulm auch zur Attacke von Leverkusens Klubboss Fernando Carro.
Dieser sagte bei einem Fanclub-Treffen in dieser Woche nach den Querelen rund um einen möglichen Wechsel von Jonathan Tah an die Säbener Strasse, dass er von Eberl «nichts, absolut nichts» halte und auch keine Verhandlungen mit diesem führen würde. Später entschuldigte sich Carro zwar dafür, die Bayern haben dennoch ein Statement veröffentlicht und betont, dass sie solche Äusserungen nicht akzeptieren würden. Eberl gibt sich nun sehr zurückhaltend: «Eigentlich schade, dass wir vor dem Pflichtspielstart so ein Thema haben», so der 50-Jährige zunächst. Und weiter: «Natürlich kann man jetzt dasitzen und ein riesiges Wortgefecht hier entflammen lassen, aber das ist tatsächlich nullkommanull mein Ansinnen. Ich denke, das Zitat spricht für sich. Mir fällt nur ein Satz dazu ein: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.»
Auf eine verbale Gegenattacke verzichtet Eberl bewusst. Dies sei lediglich Futter für die Medien. «Das ist im Fussball schon so ein bisschen verbreitet … Jeder möchte seinen Standpunkt darstellen und versucht, hintenrum mit seinen Journalisten, die er besser kennt … Das fällt euch deutlich schwerer, weil ich das einfach nicht mache – ich mache das nicht. Ich sehe diesen Job immer noch vertrauensvoll im Hintergrund – da haben wir Dinge zu klären. Dann klappen Dinge oder klappen nicht. Das sehen manche Kollegen anders. Und deswegen war vielleicht ein kleines Ärgernis dabei», so Eberl weiter.












