Der FC Bayern verlor am Samstag mit 2:4 beim VfL Bochum. Lothar Matthäus kritisierte nun zwei Akteure scharf.

In einer Kolumne für den Pay-TV-Sender «Sky» ging Lothar Matthäus mit zwei Profis des FC Bayern hart ins Gericht. «Bei Bayern ist es generell so: entweder man schafft es dort oder man schafft es einfach nicht. Ich habe viele Spieler gesehen, die bei ihrem Verein grossartige Leistungen gebracht haben, aber in München nie angekommen sind», begann der Rekordnationalspieler Deutschland und setzte fort: «Womit wir bei Dayot Upamecano und Lucas Hernandez wären. Der eine hatte lange Zeit mit Verletzungen zu kämpfen und der andere musste sich erst akklimatisieren. Aber mittlerweile ist Lucas fit und Upamecano seit sieben Monaten in München.»

Laut dem einstigen Weltfussballer seien beide Verteidiger zum Abliefern verdammt: «Die Schonfrist ist für beide längst vorbei. Sie mögen in der Viererkette Frankreichs ihre Aufgaben gut erfüllen. In München müssen sie die Hintermannschaft aber führen und dirigieren. Und das können sie bisher überhaupt nicht.» Upamecano, so Matthäus, «macht viel zu viele Fehler und das gepaart mit einem Tempo-Defizit». Der von RB Leipzig gekommene Defensivspieler und Hernandez «sind viel zu sehr mit ihrem Spiel beschäftigt, als das sie Leader-Qualitäten zeigen könnten. Nicht falsch verstehen, ich hätte ungern gegen einen Verteidiger wie Hernandez gespielt. Denn entweder er trifft den Ball oder den Gegner. Mia-san-mia und souveränes Klären von Angriffen ist weder von Upamecano noch von Hernandez über einen längeren Zeitraum zu sehen. Und das bei Ablösesummen und Gehältern, die im obersten Regal zu finden sind», erklärte der TV-Experte.

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