Julian Nagelsmann sitzt trotz Champions League-Out fest im Sattel
Auch wenn der FC Bayern in dieser Saison sowohl im DFB-Pokal wie auch in der Champions League deutlich underperformt hat, sitzt Trainer Julian Nagelsmann weiterhin fest im Sattel.
Der 34-Jährige stiess erst auf diese Saison hin von RB Leipzig zum deutschen Rekordmeister und hat dort gleich einen Vertrag bis 2026 unterzeichnet. Auch wenn die aktuelle Saison in den Pokalwettbewerben enttäuschend verläuft, denkt die Klubführung der Bayern keineswegs an eine Trennung von Nagelsmann. Vom Cheftrainer und seiner Arbeit sind die Klubbosse rund um Vorstandsvorsboss Oliver Kahn nach wie vor überzeugt. Auch der Trainer selbst gab sich nach dem Champions League-Aus gegen Villarreal nicht beunruhigt, was seine persönliche Zukunft angeht: «Wenn alles normal läuft und davon gehe ich aus, werde ich meinen Job normal weitermachen. Und mich vorbereiten auf die Bundesliga und die Mannschaft vorbereiten.»
Kritischer beäugt wird Bayern-intern hingegen die Arbeit von Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Er und sein Team haben es nicht geschafft, die Qualität in den vergangenen Jahren zu steigern. Im Gegenteil: Durch die Abgänge von David Alaba, Jérôme Boateng, Thiago und künftig beispielsweise auch Niklas Süle ging eher Qualität verloren, die bisher nicht gleichwertig ersetzt wurde. Hier soll Salihamidzic nun ansetzen. Auch wenn die Corona-Pandemie finanziell gravierende Auswirkungen auf die Münchner hatte und weiterhin hat, ist der Kaderplaner gefordert.
Im Sommer soll das Ajax-Duo Ryan Gravenberch und Noussair Mazraoui kommen. Darüber hinaus sind weitere Verstärkungen möglich. Entscheidend ist auch, wie Salihamidzic mit den offenen Personalien Robert Lewandowski, Manuel Neuer, Thomas Müller und Serge Gnabry umgeht, die allesamt nur noch bis Juni 2023 unter Vertrag stehen.












