Salihamidzic gibt Einblick in die Bayern-Transferplanung
Der FC Bayern wird sich in diesem Sommer mit weiteren Transfers wohl eher zurückhalten. Und auch bei den geplanten Vertragsverlängerungen wird man nicht über die Stränge schlagen, wie Sportvorstand Hasan Salihamidzic durchblicken lässt.
Der 44-Jährige hat gerade einiges zu tun. Die Verlängerungen mit Leon Goretzka und möglicherweise auch Niklas Süle drängen bereits einigermassen, laufen die gültigen Kontrakte doch in einem Jahr aus. Bei Kingsley Coman befindet man sich scheinbar in einer Sackgasse. Und Gespräche mit Joshua Kimmich und Serge Gnabry, die beide bis 2023 gebunden sind, werden wohl auch keine Selbstläufer. Schliesslich fordern die Profis tendenziell mehr Lohn, da sie sich ihren Wert bewusst sind und auch allesamt Leistungsträger sind.
Im Gespräch mit dem «kicker» lässt Salihamidzic aber durchblicken, dass man an der Säbener Strasse keine verrückten Sachen machen wird. «Wir wollen die jetzige Mannschaft erhalten und in den kommenden Jahren verstärken, aber stets im Rahmen unserer Möglichkeiten. Diese immer gültige FC-Bayern-Maxime der wirtschaftlichen Vernunft werden wir beibehalten. Verrückte Sachen wird es nicht geben», hält er fest.
Bei den nicht immer einfachen Gesprächen gelte es, sich in einem bestimmten Korridor zu bewegen und sich auch gegenseitig anzunähern: «Spieler und Führung sind gefordert, Kompromisse zu finden, damit wir alle zusammenbleiben und unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen können.» Salihamidzic betont, dass der FC Bayern auch künftig «mit einem guten Auge, mit einer klaren Hierarchie und einer ausgewogenen Gehaltsstruktur, auf die wir immer achten werden», aufgebaut sein soll.












