Kevin Kampl wird seinem ehemaligen Trainer Roger Schmidt nicht nach China folgen: Bayer Leverkusen hat die Verhandlungen mit Beijing Guoan abgebrochen.

Gegenüber «Bild» stellte Leverkusens Sportchef Rudi Völler unmissverständlich klar: «Kevin Kampl wird nicht nach China wechseln. Der Transfer ist geplatzt.»

Die beiden Klubs waren sich zwar über die Ablöse für den 26-jährigen Mittelfeldspieler im Grundsatz einig. 27 Mio. Euro sollten fliessen. Bezüglich der Zahlungsmodalitäten kam man aber auf keinen gemeinsamen Nenner. Seit diesem Sommer muss in China bei jedem Transfer über 6 Mio. Euro eine Strafsteuer in gleicher Höhe in die Jugendarbeit des chinesischen Fussball-Verbandes investiert werden. Leverkusen hat eine Reduzierung der Einnahmen nicht hingenommen.

Kampls Vertrag bei der Werkself läuft noch bis 2020.

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