Goalie Timo Horn denkt an Abgang beim 1. FC Köln
Timo Horn hat seinen Stammplatz beim 1. FC Köln an Konkurrent Marvin Schwäbe verloren. Der 28-Jährige könnte im Sommer die Konsequenzen ziehen und seinen langjährigen Verein verlassen.
Beim 1:o-Sieg gegen Eintracht Frankfurt stand Horn wegen eines coronabedingten Ausfalls von Schwäbe wieder einmal zwischen den Pfosten. Die Nummer 1 ist er bei den Geissböcken allerdings nicht mehr. Nach dem Spiel gegen Frankfurt liess Horn durchblicken, dass er Abschiedsgedanken hegt: «Prognosen abzugeben, ist schwer. Natürlich habe ich den Anspruch immer zu spielen. Der FC ist meinem Herzen fest verankert, das ist mein Heimatverein. Es gab immer die Traumvorstellung, ein Leben lang bei seinem Traumverein zu bleiben – das ist doch klar. Auf der anderen Seite habe ich es nie ausgeschlossen, den Verein auch mal zu wechseln.»
Der Vertrag des Keepers läuft eigentlich noch eine weitere Saison bis Juni 2023. Horn weiter: «Das gehört im Fussball dazu, so ist das Geschäft. Das ist manchmal hart, da muss man auch mal runterschlucken. Wenn man spielen will und den Anspruch hat zu spielen, dann muss man sich immer damit auseinandersetzen. Der Sommer kommt, dann wird sich zeigen, was sich ergibt.»
Die Rolle als Backup passt ihm gar nicht: «Das sind keine schönen Momente. Das gebe ich ganz offen zu. Unter der Woche im Training gelingt es mir ganz gut, da versuche ich das positiv anzunehmen, weiter zu arbeiten, Gas zu geben. Aber wenn man am Wochenende auf der Bank Platz nehmen muss, das tut dann schon immer ein Stück weit weh. Ich habe immer den Ehrgeiz zu spielen.»












