Real-Präsident Florentino Perez verteidigt die Super League
Real Madrids Präsident Florentino Perez ist ein Treiber hinter der geplanten Gründung der neuen Super League. Der 74-Jährige verteidigt das Projekt vehement.
Vor allem die UEFA, aber auch Fans, Profis und sonstige Klubverantwortliche reagierten sehr ablehnend auf die Ankündigung zur Gründung der Super League. Real-Präsident Florentino Perez behauptet in der TV-Sendung «El Chiringuito», dass sie letztlich dem gesamten Fussball helfen werde: «Wir wollen den Fussball verbessern und retten. Alle, nicht nur die Grossen. Wir tun es, um Geld zu verdienen. Wenn wir an der Spitze Geld haben, fliesst es nach unten.»
Aus Sicht Perez‘ muss sich der Fussball «verändern und an die Zeit anpassen.» Er verliere bei den jungen Menschen an Interesse, auch die Champions League: «Von daher mussten wir etwas tun. Und die Pandemie hat uns gezeigt: Wir müssen es sofort tun, um diesen Sport auf der Welt attraktiver zu machen. Es gibt immer Veränderungen. Die Grossen spielen unter sich, das ist attraktiv. Alles, was ich tue, ist zum Wohle des Fußballs. Der Fussball befindet sich in einer kritischen Lage.»
Der drohende Ausschluss von Spielern für Nationalteams, erachtet Perez als leere Drohung: «Sie können komplett gelassen bleiben, weil das nicht passieren wird. Sie hat keinen Grund, jemanden zu bedrohen. Niemand hat etwas Schlechtes getan.»
Die nationalen Ligen seien auch nach Gründung der Super League die Basis des Klubfussballs, führt Perez aus: «Die Liga ist das Fundament aller Wettbewerbe.»
Harte Kritik übt der Real-Boss an UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, der sehr scharfe Töne insbesondere in Richtung Juve-Präsident Andrea Agnelli richtete: «Die UEFA muss anders auftreten, wir wollen keinen Präsidenten, der einen anderen Präsidenten beleidigt. Du kannst dafür sein, dagegen sein, es nicht verstehen… Aber solche Dinge dürfen nicht passieren.»












