FCZ-Coach Hediger pocht auf Unabhängigkeit von Malenovic
Immer wieder kursieren Berichte, wonach Sportchef Milos Malenovic beim FC Zürich in den Hoheitsbereich des Trainers eingreift und auch auf die Profi-Mannschaft massiven Einfluss nimmt. Dies dementiert Dennis Hediger vor dem Derby gegen die Grasshoppers vehement.
Beim Medientermin am Tag vor der Partie räumt der FCZ-Coach mit entsprechenden Gerüchten ganz klar auf. «Ich bin der Chef auf dem Platz. Ich bin der Chef gegenüber der Mannschaft und derjenige, der die Entscheidungen trifft. Und das muss der Mannschaft und allen anderen auch klar sein. Das hat mit Präsenz zu tun und ist ein gemeinsamer Entscheid, der so gefällt wurde», so Hediger.
Damit bestätigt der FCZ-Trainer, was zuletzt auch Präsident Ancillo Canepa betont hatte: Innerhalb des Vereins gebe es «klar definierte Abläufe und Kompetenzregelungen», sagte dieser in einem Interview mit «Blick».
Die Devise für das Derby gegen die Hoppers ist aus FCZ-Sicht klar: Es soll unbedingt ein Sieg her. Hediger betont, dass dies für alle ein spezielles Spiel sein muss: «Es hilft, wenn du am Samstag schon beim Warm-up die Kurve und das volle Stadion siehst. Ich als Nicht-Zürcher brenne schon heute und ich habe das Gefühl, das ist bei jedem Spieler auch so. Wir werden von Anfang an bereit sein.»
Die beiden Stadtzürcher Mannschaften trafen in dieser Saison schon einmal aufeinander. Damals gewann GC gleich mit 3:0. «Wir hatten zu wenig Derby-Charakter. Zu wenig Wille, Intensität und Energie», sagt Hediger über die Pleite Anfang Oktober. Diesmal soll alles anders werden. Die Spieler nimmt er ganz eindeutig in die Pflicht: «Wir müssen verstehen, um was es geht. Für den ganzen Verein und die Stadt. Das ist mir wichtig.»












